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Bäume brauchen Wasserspender

Hitze und Trockenheit setzen der heimischen Flora zu

21.08.2020

Trockenheit und hohe Temperaturen machen der Pflanzenwelt in Langen und den angrenzenden Wäldern derzeit arg zu schaffen. Obwohl die Kommunalen Betriebe (KBL) im Auftrag der Stadtverwaltung seit einigen Jahren viel häufiger gießen als früher und dabei insbesondere neu angepflanzte oder empfindliche Bäume sowie Staudenbeete berücksichtigen, wird der Wasserbedarf der örtlichen Flora bei der aktuell extremen Hitze nicht ausreichend gedeckt.

Die städtische Umweltberatung appelliert daher an alle, die Bäume nicht nur im eigenen Garten, sondern jetzt auch vor der Haustür regelmäßig kräftig zu wässern. Als Schadstofffilter und Heimat für Tiere haben Bäume eine wichtige Funktion. Außerdem kühlen die Schattenspender ihre Umgebung und mildern so die Folgen des Klimawandels. Sie müssen deshalb unbedingt erhalten bleiben und das geht in Hitzeperioden mit langer Trockenheit nur mit zusätzlichen Wasserrationen.

Anders als bei Rasenflächen, die so wenig wie möglich mit Trinkwasser aus dem Leitungsnetz der Stadtwerke gesprengt werden sollten, weil das Grün sich später von allein wieder erholt, brauchen Bäume mit Trockenstress Hilfe. Ein Straßenbaum benötigt 80 bis 100 Liter Wasser pro Woche. Daher suchen die Stadtverwaltung und der Naturschutzbund Langen/Egelsbach (NABU) jetzt engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in privater Initiative regelmäßig gießen oder Baumscheiben pflegen. Dafür wird aktuell ein Konzept ausgearbeitet, das auf Erfahrungen in Städten wie Frankfurt, Nürnberg, Berlin und vielen anderen Kommunen zurückgreifen kann. Wer vorab mehr darüber wissen möchte, sollte sich per E-Mail unter umwelt@langen.de an die städtische Umweltberatung im Rathaus wenden.

 

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