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Wer soll Kulturellen Förderpreis erhalten?

01.02.2021

Die Stadt Langen sucht Kandidatinnen und Kandidaten für den Kulturellen Förderpreis. Vorschläge nimmt der Magistrat bis 15. April entgegen. Mit der Auszeichnung möchte die Stadt Künstlerinnen und Künstler ins Rampenlicht rücken, die noch in Ausbildung sind oder am Anfang ihrer Laufbahnen stehen. In Frage kommen ebenso neue Vereine und Initiativen, die sich auf künstlerischem, heimatkundlichem oder heimatpflegerischem Gebiet engagieren. Verliehen werden kann der Preis demnach an Einzelpersonen, Gruppen oder Vereinigungen. Sie müssen ihren Wohnsitz oder Sitz seit mindestens einem Jahr in Langen haben oder mit ihren Leistungen unmittelbar auf das kulturelle Leben der Stadt einwirken.

Vorschlagsberechtigt sind alle Einwohnerinnen und Einwohner und damit auch die ausländischen Mitbürger sowie Jugendliche. Die Entscheidung trifft eine Jury, die sich zusammensetzt aus dem Bürgermeister, Fachleuten der Verwaltung und je einem Mitglied der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen. Wer eine Idee hat, schreibt an: Magistrat der Stadt Langen, Fachdienst Kultur und Sport, Südliche Ringstraße 80, Postfach 1640, 63206 Langen, oder an die E-Mailadresse gseibel@langen.de.

Erstmals hat die Stadt Langen im Jahr 1978 einen Kulturförderpreis vergeben. Damals an die Folkloregruppe „SOUSTA“ und das Orchester der Musikschule. Seit 1991 verleiht sie – grundsätzlich im jährlichen Wechsel - den Kulturpreis und den Kulturellen Förderpreis. 2019 wurde der Kulturelle Förderpreis der Wallschule Langen für ihr Musikprojekt TheaTAMTAM verliehen. Den Kulturpreis 2020 bekamen die Buchhandlung „litera“ und „Buchladen“ und die Langener Zeitung als Lokalredaktion der Offenbach-Post gemeinsam verliehen. Die Auszeichnung verschafft den Geehrten ein hohes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit und kann einer künstlerischen Karriere tüchtig Schub verleihen. Das früher zusätzlich vergebene Preisgeld hat die Stadtverordnetenversammlung im Zuge der Haushaltskonsolidierung vor einigen Jahren gestrichen.

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