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Sonnenblumenschule soll wachsen

Haupt- und Finanzausschuss beschließt Erweiterung

20.05.2020
Sonnenblumenschule Skizze Erweiterung
Auf dieser Planskizze wird deutlich: Der Neubau der Sonnenblumenschule (rot) soll für ordentlich Platzgewinn sorgen. Grafik: herzig architekten, Darmstadt

In seiner jüngsten Sitzung hat der Langener Haupt- und Finanzausschuss ein vom Kreis Offenbach als Schulträger vorgelegtes Rahmenkonzept zur Erweiterung der Sonnenblumenschule im Nordend beschlossen und die erforderlichen Änderungen im betroffenen Bebauungsplan eingeleitet. Mit einem Neubau auf dem benachbarten Gelände des Schüler- und Familienzentrums soll unter anderem Raum für etwa 200 neue Schüler entstehen und ausreichend Fläche für den Betrieb als Ganztagsschule geschaffen werden. Der Startschuss für das Bauprojekt soll Anfang 2021 fallen.

Die Sonnenblumenschule ist die jüngste der fünf Langener Grundschulen und beherbergt aktuell etwa 300 Schüler. 1993 wurde die Bildungseinrichtung auf einer Brachfläche inmitten des wachsenden Wohngebietes erbaut und steht heute in direkter Nachbarschaft zum Sportzentrum Nord und dem Jugendzentrum. In der Einrichtung mit den 13 Klassenräumen entlang der zentralen Aula wird es jetzt langsam eng, deshalb hatten Akteure des Kreises Offenbach, der Stadt Langen sowie Vertreter der Schule, Eltern, des Jugendzentrums (Juz) und Architekten gemeinsam ein Konzept für den dringend benötigten Neubau erarbeitet.

Die derzeit im Schüler- und Familienzentrum beheimatete Nachmittagsbetreuung wird im Zuge der Arbeiten vorübergehend in Containern auf dem Parkplatz des Sportzentrums Nord untergebracht, während das Haus abgerissen wird. Ein Teil der Stellplätze zwischen Turnhalle und Juz werden dafür zeitweise in Anspruch genommen. Voraussichtlich bis Anfang 2024 sollen dann im südöstlichen Schulgrundstück zwei dreigeschossige, polygonale Baukörper mit Klassenräumen, Mensa, Aula, Waschräumen und Lagerflächen fertiggestellt werden. Auch die Nachmittagsbetreuung für bis zu 450 Schülerinnen und Schüler findet innerhalb der neuen Wände ihr Domizil.

Die Verhandlung über die Aufteilung der Erweiterungskosten laufen. Für die Stadt schlagen die Änderungen des Bebauungsplans bislang mit 17.000 Euro zu Buche.

Der Haupt- und Finanzausschuss tagte am Donnerstag, 14. Mai, als Eilausschuss und konnte die Pläne so direkt beschließen ohne erst eine Empfehlung an die Stadtverordnetenversammlung geben zu müssen. Auf dieses Vorgehen nach Paragraph 51 a der Hessischen Gemeindeordnung hatten sich die Kommunalpolitiker vorab geeinigt.

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