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Schmuckstück fürs Wirtschaftszentrum

Datalogic bezieht Zentraleuropa-Zentrale im Neurott

06.03.2021

Barcodes sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken. Die Striche und Balken prangen auf den Verpackungen von Lebensmitteln und anderen Alltagsgegenständen, sie kommen bei Steuerung, Überwachung, Verfolgung, Automatisierung, Vereinfachung und Optimierung in Unternehmensabläufen zum Einsatz. Sie sind im Einzelhandel ebenso zu finden wie in Produktion, Transport und Logistik sowie im Gesundheitswesen. Einer der Marktführer im Bereich der automatischen Datenerfassung und der Fabrikautomatisierung, die Firma Datalogic, hat jetzt an prominenter Stelle im Wirtschaftszentrum Neurott die neue Zentrale für Zentraleuropa (Deutschland, Österreich, Schweiz) bezogen. Bürgermeister Jan Werner und Joachim Kolbe, städtischer Fachbereichsleiter unter anderem für die Wirtschaftsförderung, gratulierten Country Manager Benjamin Westdickenberg und seinem Team bei einem Besuch im Neubau in der Robert-Bosch-Straße 23 direkt am Kreisel mit der Paul-Ehrlich-Straße zum gelungenen Umzug.

Aus Darmstadt nach Langen kam Datalogic bereits 2017, wo ein paar Häuser weiter Räume angemietet wurden, während am Kreisverkehr das architektonisch überaus ansprechende Gebäude mit seiner charakteristischen Glasfassade entstand. „Das Warten auf die Fertigstellung des Neubaus hat sich gelohnt“, sagt Jan Werner. „Hier ist ein echtes Schmuckstück für unser Wirtschaftszentrum entstanden, das sich mit Sicherheit belebend für die Nachbarschaft auswirken wird.“

Datalogic ist ein Familienunternehmen mit Hauptsitz in Bologna, Italien, das auf eine 49-jährige Geschichte zurückblickt, in der das Unternehmen 1.200 Patente und zehn Forschungs- und Entwicklungszentren (in Italien, USA, China, Vietnam und Deutschland) hervorbrachte. Heute hat es weltweit etwa 3.000 Mitarbeiter in 31 Ländern. Das Unternehmen ist spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Barcodelesegeräten, Mobilcomputern, Sensoren zur Erfassung, Messung und Sicherheit, RFID-Lösungen, Bildverarbeitungssystemen und Lasermarkierern.

„Wir haben einen etwa 85-prozentigen Marktanteil bei den Kassenscannern“, erfuhren Jan Werner und Joachim Kolbe von Benjamin Westdickenberg – somit ist wohl jeder Bürger schon mit Produkten von Datalogic in Kontakt gekommen. Auch bei der Paketsortierung der führenden Transport- und Postdienstleister sowie bei der Gepäcksortierung an großen Flughäfen kommen Systeme des Unternehmens zum Einsatz, ebenso in den größten Fertigungsbetrieben und Krankenhäusern weltweit.

„Langen ist das Herz unserer deutschen Organisation“, betont Benjamin Westdickenberg. „Es ist einfach ein super Standort. In der neuen Zentrale werden wir in einem überaus repräsentativen Ambiente unsere Kunden mit unseren Teams zusammenbringen.“ Besonders hebt der Datalogic-Country-Manager für Zentraleuropa dabei die Lage und die Verkehrsanbindung hervor. „Wenn Langen jetzt noch die Regionaltangente West angeschlossen wird und dadurch eine direkte Schienenverbindung zum Frankfurter Flughafen bekommt, wäre das auch für unser Unternehmen ein großer Gewinn.“

Nachhaltigkeit ist Datalogic ein großes Anliegen. So verfügt die Tiefgarage über fünf Ladestationen für Elektro-Fahrzeuge.

In der neuen Zentrale werden – sobald die Corona-Krise vorüber ist – dauerhaft bis zu 35 Personen beschäftigt sein. Dazu kommen noch alle Vertriebsmitarbeiter, die dem Standort zugeordnet sind und regelmäßig nach Langen kommen. Im deutschsprachigen Raum macht Datalogic jährlich circa 100 Millionen Euro Umsatz.

„Wir sind sehr glücklich, Datalogic bei uns in Langen zu haben“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Das Unternehmen passt hervorragend in unser Wirtschaftszentrum, in dem zahlreiche weitere High-Tech-Firmen ihren Sitz haben.“

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