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Neue Corona-Verordnung ermöglicht Badbesuch ohne Online-Ticket

Jahreskartenverkauf startet im Oktober wieder

25.09.2021

Die Corona-Pandemie hat im Betrieb der Langener Bäder zahlreiche Änderungen mit sich gebracht. Durch die kürzlich novellierte Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen gibt es jetzt wieder Neuigkeiten für Badegäste: Ab 1. Oktober werden erneut Jahres- und Zehnerkarten an der Hallenbadkasse verkauft, mit denen Schwimmen auch ohne vorherige Online-Ticketbuchung möglich ist. Einzeltickets sind – wie gehabt – über das Vorverkaufssystem auf der Webseite www.langen.de erhältlich.

Weiterhin gilt im Schwimmbad die 3G-Regel: Zutritt erhält nur, wer geimpft, genesen oder getestet ist. Antigen-Schnelltest-Ergebnisse dürfen maximal 24 Stunden alt sein, ein PCR-Test gilt 48 Stunden lang als Negativnachweis. Kita-Kinder sind von der 3G-Regel ausgenommen. Für Schulkinder gilt das offizielle Testheft als Negativnachweis. Schulkinder ab zehn Jahren ohne Erwachsenenbegleitung müssen sich zusätzlich mit ihrem Schülerausweis ausweisen. Außerhalb des Becken- und Duschbereichs ist eine medizinische Maske Pflicht.

Die Buchung eines Online-Tickets ist ab Oktober keine zwingende Voraussetzung mehr für den für Hallenbadbesuch, da die gültige Landesverordnung für Schwimmstätten keine Kontaktdatenerfassung vorschreibt. Beachten muss die Bäder- und Hallenmanagement GmbH (BaHaMa) als Betreiber allerdings die maximal zulässige Personenzahl: Pro zehn Quadratmeter darf eine Person ins Bad. „Wer ohne Online-Ticket kommt, kann an der Kasse abgewiesen werden, wenn die Kapazitätsgrenzen erreicht sind“, sagt BaHaMa-Geschäftsführer Joachim Kolbe. Daher gäbe es nach wie vor die Möglichkeit Tickets im Internet zu buchen – auch für Eigentümer von Saison- und Zehnerkarten. „Die zahlen lediglich eine Buchungsgebühr von 50 Cent, haben aber dafür Planungssicherheit“, erklärt Kolbe. Wer aus der vergangenen Wintersaison noch eine Jahreskarte hat, kann diese an der Kasse um den Zeitraum verlängern lassen, in denen das Hallenbad pandemiebedingt geschlossen war.

Warmbadetage werden weiterhin ausgesetzt. Bis Jahresende beibehalten wird das Zeitslot-System im Hallenbad. Für Wasserratten bedeutet das: Die Türen des Hallenbades öffnen sich nur zu Beginn der auf www.baeder-langen.de angegebenen Terminblöcke. Wer sein Ticket beispielsweise für Sonntag, 9 bis 11 Uhr bucht, sollte direkt um 9 Uhr am Einlass stehen, um ins Bad zu kommen. Gleiches gilt auch für Zehner- und Jahreskartenbesitzer, die „auf gut Glück“ kommen und keine Online-Buchung tätigen. „Die Zeitslots sind ein wichtiger Bestandteil unseres Hygieneplans“, erläutert Kolbe den Hintergrund. „Zwischen den Terminblöcken wird das Bad gereinigt und desinfiziert, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten.“

Parallel zum normalen Betrieb haben das Schulschwimmen und der Vereinssport Priorität im Hallenbad. Bürgermeister Jan Werner sagt: „Durch die pandemiebedingte Schließung der Bäder ist der Schwimmunterricht in den Schulen ausgefallen. Zahlreiche Mädchen und Jungen in Langen können sich aktuell nicht sicher über Wasser halten, wenn sie die Grundschule verlassen – das ist eine alarmierende Entwicklung.“ Wichtig sei es nun, die Fertigkeiten der Kinder auszubauen und den Anteil der Nichtschwimmer deutlich zu verringern. „Damit sorgen wir nicht nur für zusätzliche Bewegung im Schulalltag, wir bewahren unsere Kinder auch vor dem Ertrinken.“

Der Einzeleintrittspreis für das Hallenbad beträgt für Erwachsene Euro 3,80 inklusive Gebühren. Begünstigte zahlen Euro 2,70 inklusive Gebühren. Zehnerkarten schlagen regulär mit 35 Euro zu Buche (Begünstigte: 25 Euro). Wer eine Jahreskarte erwerben möchte und volljährig ist, muss an der Hallenbadkasse 210 Euro auf den Tisch legen. Für Kinder gibt es ermäßigte Preise, die in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Bäder festgelegt sind.

Alle aktuellen Informationen, Eintrittspreise und Öffnungszeiten gibt es auf www.baeder-langen.de.

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