Aktuelles Rathaus | Aktuelles Kinder/Jugendliche | Aktuelles Familie/Soziales | Aktuelles Bauwesen | Slider Startseite

Nächster Schritt für Schulerweiterung

Bebauungsplanentwurf wird öffentlich ausgelegt

30.11.2020
Sonnenblumenschule Skizze Erweiterung

Die Planungen für den Ausbau der Sonnenblumenschule kommen weiterhin gut und zügig voran. Der Magistrat unterstützt den Kreis Offenbach als Schulträger nach Kräften: Den Stadtverordneten liegt nun der Entwurf eines Bebauungsplans vor, der die Erweiterung ermöglicht. „Wir unterstützen die Erweiterung der Sonnenblumenschule mit allen unseren Möglichkeiten tatkräftig“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Die Schaffung weiterer Kapazitäten an den örtlichen Schulen ist mit Blick auf das Wachstum unserer Stadt zwingend erforderlich.“ Er erinnert auch daran, dass im künftigen Wohngebiet Liebigstraße ein Grundstück für eine sechste Langener Grundschule reserviert ist. Es liegt in etwa an der Stelle des früheren Bau- und Wertstoffhofs.

Die 1993 eingeweihte Grundschule an der Zinkeysenstraße soll nach den Plänen des Kreises kräftig wachsen: Statt derzeit 300 sollen dort künftig 500 Schüler in einer ganztagsfähigen, fünfzügigen Bildungseinrichtung unterrichtet werden.

Eine Erweiterung des bestehenden Schulhauses reicht dabei nicht aus. Die beengte Lage im Wohngebiet und die direkte Nachbarschaft zum Sportzentrum Nord, zum Jugendzentrum sowie zum Familienzentrum aber lassen keine einfache Lösung zu. Letztlich haben sich alle Akteure (Kreis Offenbach, Stadt Langen, Architekten, Schule, Eltern, Jugendzentrum) darauf geeinigt, das Familienzentrum aufzugeben und im südöstlichen Grundstücksbereich einen dreigeschossigen Neubau zu errichten. Die frühere Überlegung, das Areal des Jugendzentrums für die Erweiterung zu nutzen, wurde verworfen.

In zwei polygonalen Baukörpern werden 20 Klassenräume, Mensa, Aula, Waschräume und Lagerflächen untergebracht. Der Schulunterricht soll jahrgangsübergreifend nach dem Lernhauskonzept erfolgen. Die Nachmittagsbetreuung im Erweiterungsbau soll auf 450 Plätze ausgebaut werden. Aktuell können im Familienzentrum maximal 175 Kinder betreut werden. Im Bestandsbau werden Verwaltung und Fachräume untergebracht.

Der Parkplatz des angrenzenden Sportzentrums Nord kann durch die Lage des Neubaus weitestgehend erhalten werden. Ein kleiner Teil wird künftig als Pausenhof genutzt, ebenso wie das Eingangsrondell der Schule. Einige der am Sportzentrum entfallenden Stellplätze werden auf dem Gelände des Jugendzentrums nachgewiesen. „Trotz der Verkleinerung des Parkplatzes kann durch die verbleibenden Stellplätze der Bedarf insgesamt gedeckt werden“, betont Petra Wagner, Leiterin des städtischen Fachdienstes Bauwesen, Stadtplanung, Umwelt- und Klimaschutz.

Die Stadt muss für das Vorhaben des Kreises, dessen Fertigstellung für 2024 geplant ist, die baurechtlichen Grundlagen schaffen. Um möglichst zügig ans Ziel zu kommen, wurde bei der Aufstellung des Bebauungsplans die Möglichkeit eines sogenannten beschleunigten Verfahrens gewählt. Der Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr hat den Bebauungsplanentwurf bereits gebilligt. Endgültig zur Abstimmung steht er in der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, 2. Dezember. Ist der Beschluss erfolgt, wird der Plan in den Wintermonaten öffentlich im Rathaus ausgelegt. In Coronazeiten werden dabei alle aktuell geltenden Regelungen eingehalten. Zudem werden die Unterlagen auch auf der städtischen Internetseite www.langen.de bereitgestellt. Parallel zur Öffentlichkeit werden die betroffenen Behörden und die Träger öffentlicher Belange beteiligt.

Zurück