Aktuelles | Aktuelles Rathaus | Aktuelles Kinder/Jugendliche | Aktuelles Familie/Soziales

Mehr Platz für Kitas Rappelkiste und nanuS

Magistrat stellt Weichen für Ausbaupläne

11.11.2019

Kurze Wege, eine hervorragende Verkehrslage und eine gute Infrastruktur: Langen ist ein beliebter Wohnort und zieht junge Familien an. Dadurch steigt der Bedarf an Kitaplätzen. Damit Zugezogene und Alteingesessene ein bedarfsdeckendes Angebot an Kinderbetreuung vorfinden, setzt der Magistrat alle Hebel in Bewegung. In seiner jüngsten Sitzung hat das Gremium zwei Vorlagen auf den Weg gebracht, die den Ausbau der evangelischen Kita Rappelkiste an der Uhlandstraße und die Erweiterung des Montessori Kinderhauses nanuS an der Robert-Bosch-Straße zum Inhalt haben.

In der Kita Rappelkiste ist nach den Angaben des Ersten Stadtrats Stefan Löbig geplant, Raum für eine Gruppe mit 25 Jungen und Mädchen im Alter zwischen drei und sechs Jahren zu schaffen. 20 von ihnen sollen ganztägig betreut werden. Durch die Erweiterung hätte die Einrichtung Platz für 75 Kinder ab drei Jahren. Für 50 von ihnen könnten Ganztagesplätze mit Mittagessen angeboten werden.

Im ersten Schritt sollen 41.000 Euro für Architekten- und Ingenieursleistungen in den Haushalt eingestellt werden. Über die Vorlage diskutieren der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag, 12. November, der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport am Donnerstag, 21. November, und die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 5. Dezember (jeweils 20 Uhr im Rathaus).

Seit 2016 gibt es im Wirtschaftszentrum in einem Bürogebäude das Montessori Kinderhaus nanuS, das von einem Trägerverein betrieben wird. Das pädagogische Konzept nach der italienischen Ärztin Maria Montessori will den Nachwuchs zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit erziehen. Der Verein beabsichtigt weitere Räumlichkeiten von knapp 460 Quadratmetern im ersten Stock des Hauses anzumieten und möchte sie für die Kinderbetreuung umbauen. Dadurch soll eine neue Gruppe mit zwölf Plätzen für Ein- bis Dreijährige geschaffen werden (Betreuung: 7.30 bis 14.30 Uhr). Eine weitere für 25 Jungs und Mädchen zwischen drei und sechs Jahren wird das Angebot im Neurott ebenfalls vergrößern. Vorgesehen ist, vier Kinder von 7.30 Uhr bis 17 Uhr, neun Kinder von 7.30 Uhr bis 15.30 Uhr und zwölf Kinder von 7.30 Uhr bis 13 Uhr zu betreuen. Für die Aufstellung einer detaillierten Kostenberechnung durch Architekten und Ingenieure möchte der Magistrat rund 31.670 Euro im Etat 2020 einstellen.

Mit dem zusätzlichen Angebot stehen im Montessori Kinderhaus nanuS zwölf U-3- und 73 Ü-3-Plätze (jetzt 48) zur Verfügung. Nach den Worten von Erstem Stadtrat Stefan Löbig sind beide Vorhaben eine gute Nachricht für die Familien mit Kleinkindern.

Über die Vorlage nanuS diskutieren der Haupt- und Finanzausschuss am Dienstag, 12. November, und die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 5. Dezember (jeweils 20 Uhr im Rathaus).

 

 

Zurück