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Leckeres Essen verbindet Langener und Flüchtlinge

Rund 70 Gäste beim ersten Suppenfest im Nordend

20.11.2017
Suppenfest - Essen verbindet Langener und Fluechtlinge
Da brauchten die Gäste keine doppelte Einladung: Leckere Speisen aus aller Welt verwöhnten beim ersten Suppenfest die Gaumen der zahlreichen Gäste. Foto: Bommer/Stadt Langen

Essen verbindet – sagt ein Sprichwort: Rund 70 Besucher des ersten Suppenfestes im Nordend zeugten davon, dass der Ausspruch stimmt. Sie trafen sich zur etwas anderen Mittagspause in der evangelischen Begegnungsstätte Katharina von Bora-Haus an der Westendstraße 70. Die mit herbstlichen Kränzen liebevoll gedeckten Tische und die leckeren Eintöpfe luden zum gemeinsamen Schmausen und Plauschen ein. Organisiert hatten die schmackhafte Tafel die Verantwortlichen der städtischen Koordinationsstelle Miteinander und des Projekts Miteinander Aktiv der Arbeiterwohlfahrt. Angeregt wurden sie von der arabischen Gastfreundschaft, über die der syrische Dichter und Erzähler Rafik Shami in seinem Vorwort zu dem Buch „Suppen für Syrien – 80 Lieblingsrezepte aus aller Welt“ schreibt. Regina Heidecke, Sprecherin der Ehrenamtlichen, stellte beim Essen das Werk und das Projekt vor.

Die zahlreichen Freunde schmackhafter Küche ließen sich nicht zweimal bitten und griffen eifrig zu. Schnell kamen dabei Langener und Flüchtlinge, Ältere und Junge und die freiwilligen Helfer in der Flüchtlingshilfe miteinander ins Gespräch. Gekocht hatten die fünf schmackhaften Gerichte Ehrenamtliche, Mitarbeiter des Hauses, geladene Köche und Teilnehmer des Projekts „Jugend kocht für alle“ des Langener Zentrums für Weiterbildung. Die jungen Leute bereiten zweimal in der Woche im Katharina-von Bora-Haus für die Gäste Essen zu.

Christraud Bommer von der Koordinationsstelle Miteinander freute sich sehr: „Das Suppenfest ist eine Geste der Gastfreundschaft, war ein voller Erfolg und sollte zur festen Einrichtung werden.“ Jolanta Rutkowska, die im Projekt Miteinander Aktiv tätig ist, ergänzte: „Wir können uns vorstellen, ein solches Angebot alle drei bis vier Monate zu machen, um so weitere Begegnungen der Menschen vor Ort zu ermöglichen und für unsere Arbeit und das Ehrenamt zu werben."

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