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Kitas werden erneut bestreikt

Notbetreuung auch dieses Mal nicht möglich

16.10.2020

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage lässt die Gewerkschaft Verdi in Langen Kinderbetreuungseinrichtungen bestreiken. Für Dienstag, 20. Oktober, sind die Mitarbeiter der Stadtverwaltung und dabei speziell der Kitas aufgerufen, im Rahmen eines Warnstreiks die Arbeit niederzulegen. Die Gewerkschaft will damit in der aktuellen Tarifauseinandersetzung im Öffentlichen Dienst den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

Auch dieses Mal wird es in den Kitas keine Notbetreuung geben. „Wir bleiben bei unserer Linie, während der Pandemie keine Gruppen zu mischen“, sagt Bürgermeister Jan Werner. „Gerade jetzt, wo die Coronazahlen so stark ansteigen, wäre alles andere grob fahrlässig. Wir werden wegen des Streiks nicht die Gesundheit der Bürgerinnen und Bürger aufs Spiel setzen.“

Im Wesen von Warnstreiks liegt es, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht unbedingt vorher ihre Streikabsicht kundtun. Insofern wird sich auch dieses Mal erst kurzfristig entscheiden, welche Gruppen oder Betreuungseinrichtungen ganz geschlossen bleiben oder ihre Öffnungszeiten reduzieren müssen. „Ich bedauere es sehr, dass wir den Eltern keine Planungssicherheit geben können“, betont der Bürgermeister. „Aber sie müssen sich auch dieses Mal wieder darauf einstellen, dass sie ihre Kinder unter Umständen morgens wieder mit heimnehmen oder sie früher abholen müssen.“

Angesichts der schwierigen Situation, in der sich unser Land derzeit befindet, appelliert Jan Werner erneut an beide Seiten, sich schnellstmöglich auf ein maßvolles Ergebnis im Tarifstreit zu einigen. „Und das muss am Verhandlungstisch geschehen und nicht auf dem Rücken der Eltern und ihrer Kinder, die in diesen Corona-Zeiten mehr als genug gebeutelt sind.“

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