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Kita Nordlicht unter Wasser

Sanierung dauert voraussichtlich ein halbes Jahr

26.08.2019

Großer Schaden in der städtischen Kita Nordlicht: Am Samstagmorgen ging bei der Feuerwehr Langen der Anruf ein: „Aus der Kita an der Nordendstraße läuft Wasser!“ Ein Rohrbruch im Trinkwasser-Hausanschluss überflutete die Zimmer, in denen die Woche über gut 110 Kinder im Alter von drei bis zehn Jahren betreut werden. Der Bereitschaftsdienst der Stadtwerke Langen war unverzüglich vor Ort, um die Wasserzufuhr abzustellen, während die Feuerwehr das Nass abpumpte und absaugte. Die Kommunalen Betriebe Langen und der städtische Fachdienst Kinderbetreuung waren ebenfalls im Einsatz. Nicht vermeiden ließ sich eine zweistündige Unterbrechung in der Wasserversorgung zweier Wohnblöcke an der Nordendstraße.

Die Fußböden der kellerlosen Kita waren bis zu zehn Zentimeter überflutet. Auf den rund 600 Quadratmetern wurden die meisten Möbel, zahlreiche Spielgeräte und die Wand- und Bodenbeläge beschädigt und müssen erneuert werden. Überdies gilt es, die Elektrik zu überprüfen. Aktuell laufen Baulüfter, damit die Räume wieder trocken werden. Der Fachdienst rechnet mit einer Sanierungsdauer von etwa sechs Monaten. Wie hoch der Sachschaden ist, wird derzeit ermittelt.

„Bis die Kita den Betrieb vor Ort wieder normal aufnehmen kann, bringen wir die Kinder in anderen Räumlichkeiten unter“, sagt Bürgermeister Frieder Gebhardt. Gleich am Wochenende seien die betroffenen Familien informiert worden, dass nur ein Notbetrieb angeboten werden könne.

In dieser Woche steht dafür der benachbarte Seniorentreff zur Verfügung. Der städtische Fachdienst bittet allerdings die Eltern, ihren Nachwuchs – falls möglich – bis einschließlich 30. August zu Hause zu betreuen. Vom 2. September an werden die Kinder aufgeteilt auf den Seniorentreffpunkt, das Jugendzentrum und das Sportzentrum Nord. Die Eltern erhalten noch detaillierte Informationen.

Bürgermeister Gebhardt und der Fachdienst danken allen, die bei dem Wasserschaden im Einsatz waren und geholfen haben wie die Feuerwehr, die Stadtwerken, die Kommunalen Betriebe, das Kita-Team und die Eltern. Ein großes Dankeschön geht auch an die Verantwortlichen, die jetzt Ausweichquartiere bereitstellen.

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