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Gemeinsam gegen Corona

Appell von Bürgermeister Jan Werner

16.10.2020

Liebe Langenerinnen, liebe Langener,

die Hoffnung, dass wir die Zahl der an Covid-19 erkrankten Menschen in unserem Land niedrig halten können, hat sich nicht erfüllt. Die zweite Infektionswelle ist da, daran besteht nach den Zahlen der vergangenen Tage kein Zweifel mehr.

Auch in Langen haben sich wieder mehr Bürgerinnen und Bürger mit dem Coronavirus infiziert. Das ist kein Grund, um nun in Panik zu verfallen, sollte uns allen aber eine deutliche Warnung sein und uns einmal mehr klarmachen, dass wir diese Krankheit nur gemeinsam besiegen können – mit Disziplin, Solidarität und gesundem Menschenverstand.

AHA – diese drei Buchstaben sind mittlerweile fest im deutschen Sprachgebrauch verankert. Abstand, Hygiene und Alltagsmasken sind wichtige Mittel im Kampf gegen Corona. In der jetzigen kalten Jahreszeit kommt auch dem regelmäßigen Lüften eine wichtige Rolle zu: Sollten Sie sich mit Personen, die nicht zu Ihrem Haushalt gehören, in einem Raum aufhalten, ist es erforderlich, etwa alle 20 Minuten die Fenster ganz zu öffnen. Das gilt im beruflichem ebenso wie privaten Umfeld.

Aktuell sind die meisten der Neuansteckungen auf Familienfeiern oder Partys von jüngeren Menschen zurückzuführen, bei denen Alkohol getrunken wird. Der Mensch ist ein geselliges Wesen, das soziale Kontakte braucht. Ich bitte Sie aber dennoch: Fragen Sie sich, ob die Feier oder Party wirklich sein muss. Wir müssen nicht alles tun, was erlaubt ist.

Dass viele Infizierte nur leichte oder mittlere Krankheitsverläufe haben, darf uns nicht über die Gefährlichkeit des Virus hinwegtäuschen. Zum einen sind die Folgewirkungen noch gar nicht ganz erforscht, zum anderen treten gerade bei Risikogruppen häufig schwere Verläufe mit Komplikationen auf, die auch zum Tod führen können. Und genau deshalb ist es wichtig, dass jeder von uns alles Erdenkliche unternimmt, um eine Übertragung des Virus auf besonders gefährdete Menschen auszuschließen.

Zudem müssen wir eine Überlastung unseres Gesundheitssystems vermeiden. Aus diesem Grund kommt der Grippeimpfung in diesem Jahr eine ganz besondere Bedeutung zu. Denn eine Grippeerkrankung kann ebenfalls einen stationären Klinikaufenthalt erforderlich machen. Es ist zu befürchten, dass die Krankenhausbetten nicht ausreichen. Zudem besteht das Risiko einer gleichzeitigen Ansteckung mit beiden Virusarten. Deshalb bitte ich Sie, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger: Lassen Sie sich gegen Grippe impfen.

Bis es allerdings auch gegen Corona einen Impfstoff gibt und dieser auch in ausreichendem Umfang zur Verfügung steht, werden noch einige Monate ins Land gehen. Diese Zeit gilt es nun noch zu überbrücken. Für die Stadtverwaltung heißt das: Wir werden den regulierten Zugang zum Rathaus weiter aufrechterhalten, nach gegenwärtigem Stand bis Ende des Jahres, vermutlich aber darüber hinaus. Nach anfänglichen Schwierigkeiten funktioniert die Terminvergabe mittlerweile problemlos. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sind überaus engagiert, um den Ablauf so reibungslos wie möglich zu gestalten. Zur Terminreservierung nutzen Sie bitte unsere Internetseite www.langen.de.

Seit dem Lockdown im März sind die Kenntnisse von Ärzten und Wissenschaftlern über das Virus, die Krankheit und die Verbreitung deutlich größer geworden. Ich bin guter Hoffnung, dass wir mit gezielten Maßnahmen erfolgreich sein können, ohne das öffentliche Leben erneut komplett zum Erliegen bringen zu müssen. Aber das funktioniert nur, wenn Sie, liebe Langenerinnen und Langener, dabei mithelfen und in Ihren Anstrengungen nicht nachlassen. Achten Sie auf sich, achten Sie auf andere – jetzt erst recht!

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen, dass Sie gut durch die kommenden Monate kommen. Bleiben Sie gesund!

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