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Die Niere

Komödie von Stefan Vögel mit Dominic Raacke, Jana Klinge, Katja Weitzenböck und Fomanus Fuhrmann

05.02.2020
Die Niere (c) Michael Petersohn
Katja Weitzenböck, Dominic Raacke, Jana Klinge & Romanus Fuhrmann © Michael Petersohn

Mit Die Niere des österreichischen Autors und Kabarettisten Stefan Vögel kommt am Montag, 17. Februar, 20 Uhr, eine großartige Komödie in die Neue Stadthalle Langen, die nicht an die Niere, sondern ans Herz geht. Seine Ping-Pong-Dialoge werfen die Frage auf, woran sich eine Liebesbeziehung misst. Und am Ende stellt sich eben die alles entscheidende Frage: „Liebling, was bist Du bereit, für mich zu tun?“

Nach einer gemeinsamen Vorsorgeuntersuchung kommen Arnold, ein erfolgreicher Architekt, und seine Ehefrau Kathrin nach Hause. Er ist kerngesund, doch bei ihr wurde ein Nierenleiden festgestellt, weswegen sie eine Spenderniere braucht. Was nun? Die beiden erwarten jeden Augenblick Besuch von ihren Freunden Diana und Götz, mit denen sie einen sensationellen Auftrag feiern wollen, den Arnold an Land gezogen hat. Doch nun steht ganz klar die Frage im Raum: Ist Arnold bereit, seiner Frau eine Niere zu spenden? Er ist überfordert und zögert – umso größer die Überraschung, die sein Freund Götz bei allen Beteiligten auslöst: Er hat die passende Blutgruppe und bietet sofort an, Kathrin eine Niere zu spenden. Nun bricht ein regelrechter Hahnenkampf um die Organspende aus, bei dem alle Beteiligten Federn lassen müssen.

Der in Hanau geborene Schauspieler Dominic Raacke verkörpert in Die Niere den erfolgreichen Architekten Arnold, den Ehemann von Kathrin. Raacke hospitierte bei den Städtischen Bühnen Frankfurt, bevor er für fünf Jahre in die USA übersiedelte und dort am Lee Strasberg Theatre Institute in New York und am Stella Adler Conservatory of Acting studierte.

Zurück in Deutschland ging es rasch bergauf mit seiner Karriere, schon 1987 wurde er als bester Nachwuchsschauspieler geehrt. Seit 1999 wurde er so richtig bekannt: 14 Jahre lang hat Dominic Raacke zusammen mit seinem Kollegen Boris Aljinovic als Berliner Tatort-Kommissar Till Ritter in der Hauptstadt ermittelt. Heute ist er aber glücklich, dass hinter seinem Namen auch wieder „Schauspieler“ steht und nicht immer nur „Ex-Tatort-Kommissar“.

Neben ihm auf der Theaterbühne spielt die in Tokio geborene Katja Weitzenböck seine Ehefrau. Sie wuchs in Erlangen auf und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der FACT (French-American Association for Cinema and Theatre) in Paris. Katja Weizenböck kennt man vom Theater und aus vielen Fernsehfilmen und –serien, von den Wormser Nibelungenfestspielen und auch bei den Burgfestspielen in Dreieichenhain war sie schon dabei.

„Warum ist Organspende so ein Tabu?“ fragt Karim Mahmoud vom BERLINER KURIER.
Dominic Raacke antwortet:
„Weil man wie beim Tod auch nicht so recht weiß, was genau passiert.“
Berliner Kurier: „Also können Sie Arnold verstehen, dass er sich zunächst drückt?“
Raacke: „Natürlich. Ein Opfer braucht immer Überwindung.“
Berliner Kurier: „Glauben Sie an ein Leben nach dem Tod?“
Raacke: „Lassen Sie uns noch mal darüber reden, wenn ich tot bin.“

www.katjaweitzenboeck.de,  www.romanus-fuhrmann.de, www.komisch.de

Eintrittskarten gibt es im Hallenbad Langen, Südliche Ringstraße 75 in Langen, Telefon: 06103 203-455, im Reisebüro Mister Travel, Westendstraße 2 in Langen, Telefon: 06103 25021, sowie in Egelsbach in der Ernst-Ludwig-Straße 55, Telefon: 06103 943333, im Buchladen am Lutherplatz in Langen, Telefon: 06103 28717 und an allen bundesweit bekannten Vorverkaufsstellen von „AD Ticket“, www.adticket.de, Tickethotline: 0180 6050400.

Die Abendkasse öffnet am 17. Februar um 19 Uhr. Karten gibt es für 30,60 Euro, 28,40 Euro und 26,20 Euro im Vorverkauf. Weitere Informationen gibt es telefonisch unter 06103 203-431 oder im Internet unter www.neue-stadthalle-langen.de und www.facebook.com/NeueStadthalleLangen.

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