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Das Ankommen erleichtern

Erster Sprachkurs für Flüchtlinge aus der Ukraine

18.03.2022
Deutschkurs für ukrainische Flüchtlinge
Jetzt wird Deutsch gelernt: Pfarrerin Susanne Alberti (Fünfte von links), Bürgermeister Jan Werner (Vierter von links) und Dolmetscherin Alexandra Savchenko (links) begrüßten die Teilnehmerinnen des ersten Sprachkurses für ukrainische Flüchtlinge im Martin-Luther-Gemeindehaus. Foto: Schaible/Stadt Langen

Schnelles und unbürokratisches Handeln ist das Gebot der Stunde, denn der Flüchtlingsstrom aus der Ukraine nach Deutschland und damit auch nach Langen hat gerade erst so richtig begonnen. Um den Menschen, die sich vor Putins Angriffstruppen aus dem osteuropäischen Land in Sicherheit gebracht haben, die Eingewöhnung in der für sie fremden Umgebung zu erleichtern, ist die Vermittlung von Sprachkenntnissen enorm wichtig.

Kurzentschlossen haben deshalb Bürgermeister Jan Werner und Pfarrerin Susanne Alberti eine Kooperation zwischen Stadt und Evangelischer Gemeinde Langen vereinbart. Und so startete Anfang dieser Woche bereits ein erster Deutschkurs speziell für ukrainische Flüchtlinge mit zehn Teilnehmern im Martin-Luther-Gemeindehaus in Oberlinden. Viermal in der Woche erlernen neun Frauen und ein Mann nun die Sprache ihrer neuen Heimat.

„Für diese Menschen ist alles neu bei uns. Doch wenn sie sich schnell verständigen können, erleichtert ihnen dies das Ankommen sehr“, sagt Jan Werner. „Noch hoffen wir natürlich alle, dass dieser Krieg schnellstmöglich zu Ende geht und sie in ihr Heimatland zurückkehren können. Aber wir müssen auch darauf vorbereitet sein, dass die Flüchtlinge bei uns bleiben. Dann sind Sprachkenntnisse natürlich unerlässlich, damit sie hier heimisch werden und arbeiten oder eine Ausbildung genießen können“, betont Susanne Alberti.

Gemeinsam wollen die Pfarrerin und der Bürgermeister nun ausloten, ob das Angebot noch ausgeweitet werden kann. „Und unsere Verwaltung wird natürlich auch weitere Kooperationspartner suchen, um Deutschkurse in anderen Teilen der Stadt anbieten zu können“, sagt Jan Werner.

Informationen für Flüchtlinge, Helfer, Spender und alle, die sich engagieren möchten, gibt es im Internet auf der Seite www.langen.de durch Klick auf das Banner mit der ukrainischen Flagge.

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