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Bei der Wahl gibt es einiges zu beachten

Veränderungen bei Wahllokalen durch die Pandemie

20.09.2021

Nach der Bürgermeister-Stichwahl ganz zu Beginn und der Kommunalwahl im Frühjahr ist es der dritte Urnengang in der Pandemie. Und so gilt es für alle Wahlberechtigten in Langen, bei der Bundestagswahl, die am Sonntag, 26. September, zusammen mit der Direktwahl des Landrates durchgeführt wird, einiges zu beachten.

Da die Turnhallen aufgrund des laufenden Schulbetriebes nicht zur Verfügung stehen, findet der anstehende Urnengang wieder in den normalen Wahllokalen statt. Allerdings gibt es im Vergleich zu früheren Jahren einige Veränderungen. Die Wählerinnen und Wähler sollten deshalb vorab einen genauen Blick auf die Wahlbenachrichtigung werfen, damit sie nicht ein falsches Wahllokal ansteuern.

Zum Beispiel ist das Wahllokal, das immer im Rathaus war, jetzt in der Neuen Stadthalle. Alle Wahllokale, die in den Altenheimen untergebracht waren, wurden ebenfalls verlegt. Das Wahllokal 13 (bislang DRK-Seniorenheim) ist auf dem Gelände nur ein paar Meter weiter vor an die Frankfurter Straße gerutscht: Jetzt kann in der AWO-Kindertagesstätte Mikrokosmos gewählt werden. Für alle, die früher im Phönix-Seniorenzentrum abgestimmt haben, steht nun ein Raum in der Geschwister-Scholl-Schule zur Verfügung. Leider hat sich inzwischen herausgestellt, dass dieser nicht ganz barrierefrei ist, obwohl er auf der Wahlbenachrichtigung so ausgewiesen ist. Das städtische Wahlamt hat aber Vorkehrungen getroffen, damit auch Personen mit einem Handikap dort wählen können.

Eine gute Alternative auch zur Vermeidung von direkten Kontakten ist weiterhin die Briefwahl, die noch bis zum 24. September möglich ist. Von ihr haben bereits mehr als 9.000 Wähler Gebrauch gemacht. Die Beantragung ist mittlerweile ganz einfach. Auf der Wahlbenachrichtigung findet sich ein QR-Code. Diesen mit dem Smartphone scannen, den Anweisungen folgen und schon ist der Antrag beim Wahlamt und wird kontaktlos zugestellt. Auch über die Webseite der Stadt www.langen.de besteht die Möglichkeit, einen entsprechenden Antrag zu stellen. Die dritte Möglichkeit ist, den Antrag auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung handschriftlich auszufüllen und in den Briefkasten der Stadt einzuwerfen.

Briefwähler sollten auf jeden Fall die Dauer des Postwegs berücksichtigen. Wird ein Antrag sehr spät gestellt, kann eine Zustellung nicht mehr garantiert werden. Daher wird auch die Antragstellung über die Webseite am 23. September eingestellt. Wer danach noch Briefwahl machen möchte, kann die Unterlagen im Rathaus abholen und auch dort direkt ausfüllen. Der rote und der gelbe Wahlbrief für die beiden Abstimmungen müssen am Sonntag, 26. September, bis spätestens 18 Uhr im Briefkasten der Stadt Langen sein. Alle später eingehenden Umschläge können nicht mehr gewertet werden.

Da die Inzidenzen im Kreis Offenbach wieder sehr hoch sind, wurde ein Hygienekonzept für die Wahllokale aufgestellt. Es gilt Maskenpflicht. In die Wahlräume werden zusätzlich zum Wahlvorstand maximal fünf Personen eingelassen. Wer draußen warten muss, sollte auf genügend Abstand achten. Sowohl vor als auch im Wahllokal sollte ein Abstand von 1,5 Meter zur nächsten Person eingehalten werden. Gerne kann ein eigener Stift zur Wahl mitgebracht werden.

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