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100 ereignisreiche Tage

Bürgermeister Jan Werner zieht positive Bilanz in schwieriger Zeit

08.10.2020
Dr. Jan Werner

Ein Amtsantritt als Bürgermeister mitten in der Corona-Krise mit ihren Kontaktbeschränkungen und vor allem ihren gravierenden Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen erschweren einen erfolgreichen Start. Dennoch zieht Bürgermeister Jan Werner eine positive Bilanz seiner ersten 100 Tage an der Spitze der Stadtverwaltung: „Wir haben es trotz der besonderen Umstände geschafft, etliche Initiativen anzustoßen und auch schon mit konkreten Umsetzungen zu beginnen.“

Dies umfasst unter anderem:

  • Der Betrieb der neuen Kita Forsthaus wurde an den privaten Träger Terminal for Kids vergeben. Zudem werden aktuell mehrere Standorte geprüft, an denen kurzfristig mittels Schutzwagen oder in Containerbauweise Kitas entstehen können, um schnellstmöglich den Abbau der Voranmeldeliste in der Kinderbetreuung voranzutreiben. Weitere Projekte werden in Kürze der Stadtverordnetenversammlung vorgeschlagen: die Musik-Kita am Kulturhaus Altes Amtsgericht, die Sport-Kita im Sportpark Oberlinden sowie die Kita Stadtgarten.
  • Abbau von 2.000 Altfällen im Bürgerbüro, die durch die coronabedingte Schließung zu Beginn der Pandemie aufgelaufen waren.
  • Beginn der Bebauungsplanung für den Sportpark Oberlinden.
  • Abschluss einer Kooperationsvereinbarung mit dem Kreis Offenbach mit dem Ziel der Verlängerung der Regionaltangente West (RTW) bis nach Langen. Der Kreis kann damit als Mitgesellschafter der RTW-Planungsgesellschaft die tiefergehenden Planungen zur Machbarkeit einer Verlängerung der Trasse nach Süden beauftragen. Die Stadt stellt dafür 250.000 Euro zur Verfügung.
  • Initiative zur Verbesserung der Park- und Zufahrtsituation am Strandbad Langener Waldsee, um das gefährliche Wildparken im Wald und an der B 44 in den kommenden Jahren zu verhindern. Dazu sollen demnächst runde Tische zu verschiedenen Themenkomplexen mit den jeweils zuständigen übergeordneten Behörden sowie den Nachbarkommunen stattfinden.
  • Vor-Ort-Termin mit Staatssekretär Steffen Bilger aus dem Bundesverkehrsministerium an der B 486. Erfreuliches Ergebnis: Der vierspurige Ausbau wird im Bundesverkehrswegeplan 2030 in der höchsten Dringlichkeitsstufe („Vordringlicher Bedarf“) geführt. Die Finanzierung ist trotz Corona durch den Bund gesichert. Nun ist Hessen Mobil gefordert, die Planungen so schnell wie möglich abzuschließen, um mit dem Bau beginnen zu können.
  • Anfrage bei der Deutschen Bahn zum Sachstand „Flüsterbremsen“ bei Güterzügen. Hintergrund sind Beschwerden von Anwohnern der Bahnlinie über Lärmbelästigung vor allem in der Nacht.
  • Der Ausbau der Radwege beidseitig der Bahnlinie ist auf den Weg gebracht und von der Stadtverordnetenversammlung bereits beschlossen. Damit kann der südliche Teil der Langener Trasse der Raddirektverbindung Frankfurt – Darmstadt gebaut werden. Parallel dazu wird auf der Westseite der Bahn eine weitere Trasse für Radfahrer in Nord-Süd-Richtung geplant.
  • Prüfung des städtebaulichen Vertrags für das Einkaufszentrum Oberlinden vor dem Hintergrund des besorgniserregenden Zustands. Ergebnis: Nach diesem Vertrag hätten die Eigentümer bereits mit dem Bau beginnen müssen. Auf dieser Basis wird die Stadt die vertraglich vereinbarte Konventionalstrafe in Höhe von 30.000 Euro einfordern.

Neben all diesem hat Bürgermeister Jan Werner in seinen ersten drei Monaten im Rathaus bereits intensive Gespräche mit Gewerbetreibenden, Vertretern aus Wirtschaft sowie Vereinen – von A wie Arbeiterwohlfahrt bis Z wie ZenJA – geführt und teilweise bei bestehenden Problemen geholfen. Dazu steht er per E-Mail, Telefon oder auch in persönlichen Treffen in intensivem Austausch mit Bürgern zu vielfältigen Themen. „Ich habe immer betont, dass ich der Bürgermeister aller Langenerinnen und Langener sein will und dazu gehört für mich selbstverständlich, dass ich mir persönlich alle Sorgen, Nöte und Vorschläge anhöre“, sagt Jan Werner.

Zudem galt es, die Verwaltung in der noch immer anhaltenden Pandemie am Laufen zu halten. „Jede Woche trifft sich dazu der Corona-Krisenstab, um schnellstmöglich auf aktuelle Entwicklungen reagieren zu können und weitreichende Entscheidungen zu treffen“, berichtet der Verwaltungschef. „So haben wir den Kita-Regelbetrieb wiederaufnehmen können und das Schwimmen in Zeiten von Corona ermöglicht, zuerst im Freizeit- und Familienbad sowie im Strandbad Langener Waldsees und demnächst im Hallenbad.“

„Die ersten 100 Tage waren eine sehr intensive, aber auch sehr interessante Erfahrung“, blickt Jan Werner zurück. „Ich verspreche, dass sich die Mitarbeiter der Verwaltung und ich weiterhin mit größtmöglichem Engagement dafür einsetzen werden, die aktuellen und künftigen Probleme zu lösen sowie Langen noch liebens- und lebenswerter zu machen, als es heute schon ist.“

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