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Geburten und Eheschließungen nehmen zu

Aus der Statistik des Langener Standesamtes

05.02.2018

Es werden immer mehr: 972 Geburten hat das Langener Standesamt im vorigen Jahr beurkundet und damit ein Plus von 42 Babys registriert. „Die Tausendermarke ist zwar noch nicht geknackt, aber wir steuern zielstrebig darauf zu“, sagt Standesamtsleiter Klaus Treml. Klar erkennbar werde, dass der Zuwachs „hausgemacht“ sei. Denn bei den von Langener Müttern geborenen Kindern gab es eine Steigerung von 221 auf 274, während die Zahlen bei den auswärtigen Eltern sogar leicht rückläufig waren (698 statt 709 Geburten).

Bis auf eine Hausgeburt kamen alle Kinder in der Asklepios Klinik zur Welt. An der Röntgenstraße werden sie tagesgenau erfasst. Bis zur standesamtlichen Beurkundung vergehen dann in der Regel noch zwei Wochen. Deswegen stimmen die Zahlen zum Stichtag 31. Dezember nicht überein. Die Klinik meldete für dieses Datum 981 Babys. Nach wie vor dominiert das männliche Geschlecht. Laut Standesamt wurden 506 Jungen und 466 Mädchen geboren.

Bei den Mädchen-Vornamen ist Lina der unangefochtene Favorit, gefolgt von Emilia, Ella, Meryem, Emily, Emma, Leonie und Lia. Sophie, die bestplatzierte von 2016, war diesmal nicht in der Spitzengruppe. Bei den Jungen wurde Leon am häufigsten gewählt. Mit Abstand folgen der Vorjahressieger Elias, Yusuf, Jonas, David, Matteo, Milan und Samuel.

Es wird wieder häufiger geheiratet. Der bundesweite Trend findet auch in Langen seinen Niederschlag. Es gab 167 Eheschließungen im Vergleich zu 149 im Jahr 2016. Am häufigsten (82) fiel das Ja-Wort im Trausaal des Rathauses. 31 Paare schifften sich in der Merzenmühle in den Hafen der Ehe ein, 30 im Alten Rathaus. Außerdem wurde eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet. Diese Rubrik entfällt aber künftig, weil es inzwischen das Recht auf Eheschließung für Personen gleichen Geschlechts gibt. Schon jetzt liegen im Übrigen Anfragen für Trautermine im Jahr 2019 vor.

Wer dauerhaft in Deutschland lebt, aber noch nicht deutscher Staatsangehöriger ist, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen einbürgern lassen. Das geschieht nicht automatisch, sondern nur auf Antrag. 149 solcher Anträge wurden im vergangenen Jahr im Langener Standesamt gestellt – deutlich mehr als 2016 (115). Sie werden zum Regierungspräsidium in Darmstadt geschickt und dort bearbeitet. Das dauert aber immer länger, weil die Zahl der Anträge zunimmt und Unterlagen fehlen. Deshalb wurden in Langen im Jahr 2017 weniger Einbürgerungsurkunden (89) ausgehändigt als im Vorjahr (109).

Die Sterbefälle haben zwar zugenommen – von 546 auf 624 –, sind aber statistisch gesehen nicht auffällig. Gestorben sind 296 Männer und 328 Frauen. 287 Verstorbene kamen aus Langen. Der hohe Anteil aus anderen Kommunen (337) ergibt sich aus der Existenz der Asklepios Klinik und der beiden Alten- und Pflegeheime.

In den Zahlen des Standesamtes sind auswärts beurkundete Eheschließungen, Geburten und Sterbefälle Langener Einwohner nicht enthalten.

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