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Vorschau für Fundsachen-Versteigerung

Schnäppchenjäger können wieder zum Zuge kommen

20.03.2017

Herrenlose Fahrräder, Smartphones, Tablets, Blutzuckermessgeräte, Lampen und Schmuckstücke warten im Fundbüro des Langener Rathauses auf neue Besitzer. Warum die teils hochwertigen Markenprodukte von ihren Eigentümern nicht abgeholt wurden, ist ein Rätsel. Dafür kommen jetzt Schnäppchenjäger zum Zuge, denn die Stadt bietet die Fundsachen bei einer Internet-Versteigerung an.

Die Auktion über das Portal www.sonderauktionen.net geht über zehn Tage und beginnt am Donnerstag, 20. April um 18 Uhr. Zuvor gibt es ab Donnerstag, 23. März, eine vierwöchige Vorschau. Während dieser Zeit können sich Interessenten unter der genannten Webadresse und auch unter www.langen.de und www.e-fund.eu ein Bild von den Versteigerungsobjekten machen.

Bereits in der Vergangenheit hat die Stadt mit solchen Auktionen gute Erfahrungen gesammelt. Auch jetzt gelten wieder folgende Regeln: Für jeden Gegenstand gibt es einen Höchst- und einen Niedrigstpreis. Den Zuschlag erhält, wer am meisten bietet. Die Versteigerung fängt mit dem Höchstpreis an und nähert sich dann wie eine zurücklaufende Uhr in Cent-Schritten immer mehr dem Niedrigstpreis. Bieter haben die Möglichkeit, von vorneweg einen Kaufbetrag anzugeben oder sie schlagen zu einem beliebigen Zeitpunkt zum aktuellen Preis zu.

Zur Auktion kommen nur Dinge, die länger als ein halbes Jahr im Fundbüro aufbewahrt wurden und für die keine Eigentümer ermittelt werden konnten. Verlierer und Finder haben noch bis 19. April, 12 Uhr, Gelegenheit, ihre Ansprüche im Bürgerbüro des Langener Rathauses, Südliche Ringstraße 80, geltend zu machen.

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