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Viel Programm für junge Leute

Koordinationsstelle Jugendarbeit präsentiert sich im Netzwerk

15.04.2019
Viel Programm für junge Leute
Ihr buntes Angebot für Kinder und Jugendliche präsentierte die Koordinationsstelle Jugendarbeit beim Treffen mit der AWO, der Evangelischen Kirchengemeinde und der Caritas. Auf dem Foto von links nach rechts: Steven Reitz (Päd. Mitarbeiter), Julia Pöhler (Päd. Mitarbeiterin, verantwortlich für JustiQ und Jugendforum), Pfarrerin Susanne Alberti (Ev. Kirchengemeinde), Christoph Gerlach (Päd. Mitarbeiter), Martina Waidelich (Stadt Langen), Dirk Hartmann (AWO), Andreas Rehwald (Päd. Mitarbeiter), Christa Gehring (Caritas), Sebastian Raupp (Päd. Mitarbeiter), Julia Rühmling (Päd. Mitarbeiterin), Carda Schübelin (Pädagogische Leitung), Karin Rentzsch (Verwaltungsleitung) Foto: Brian Perilla/Koordinationsstelle Jugendarbeit

Welche städtischen Angebote gibt es in Langen für Kinder und Jugendliche? Diese Frage beantwortete das Team der Koordinationsstelle Jugendarbeit auf einem Arbeitstreffen mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Evangelischen Kirchengemeinde und der Caritas.

Seit 2011 arbeiten diese Trägerorganisationen unter Leitung der Stadt eng zusammen, wenn es um die Freizeitgestaltung der jüngeren Generationen in Langen geht. Dabei bringen alle ihre speziellen Kompetenzen, Angebote und Kontakte mit ein. Im Programm haben die Fachleute offene Angebote im Jugendzentrum, Ferienaktivitäten oder die Organisation von Kinder- und Jugendgruppen in den Stadtteilen. Martina Waidelich, Fachdienstleiterin für Migration, Jugend und Spielplätze sagt: „Das Angebot und die Arbeit kurz zu beschreiben, fällt angesichts der vielen unterschiedlichen Aktivitäten fast schwer, zumal es sich ständig an den Bedürfnissen und Nöten der Jugendlichen neu ausrichtet.“

Im Jugendzentrum (Juz) an der Nördlichen Ringstraße liegen die Schwerpunkte beim Offenen Treff - dem Bistro - und in den Bereichen Kreativität und Musik. Junge Musiker üben im Probenraum oder nutzen das Studio, um eigene Melodien und Texte aufzunehmen. Bei hauseigenen Konzerten gibt es Gelegenheiten zum entspannten Austausch, während das Event-Team die nächste Party vorbereitet. Auch der Sport kommt im Juz nicht zu kurz: In der Gruppe mit Pädagoge Sebastian Raupp, auf dem Basketball-Spielfeld oder beim nächsten Turnier kommen alle in Bewegung. Neben Spiel und Spaß hat das Juz-Team immer ein offenes Ohr für ernstere Themen und gute Tipps im Umgang mit dem, was Jugendliche so umtreibt. Wer Unterstützung bei Schul-Problemen braucht oder nicht recht weiß, wie es nach dem Abschlusszeugnis weiter geht, ist bei der Berufswegebegleitung an der richtigen Adresse.

Die pädagogischen Kräfte der Koordinationsstelle sind auch in Stadtvierteln präsent. Carda Schübelin vom Fachdienst sagt: „Sozialraumarbeit beginnt im Kleinen bei Angeboten für Kinder- und Jugendliche. Im Nordend, der Stadtmitte und in Oberlinden treffen sich Kindergruppen zum regelmäßigen Spieltreffs. Das Dragomobil fährt von Ostern bis Oktober dreimal die Woche zu Spielplätzen und lädt ein, neues Spielzeug zu entdecken. Und die Spielplatzwochen bringen den Kids in den Sommerferien ein buntes Treiben vor die Haustür.“

Veranstaltungen wie das „MuGi“-Fest (die Abkürzung steht für Music, Games und Information) und der Jugendtag geben den großen und kleinen Langenern Informationen über Spiel-, Freizeit-, und Beratungsmöglichkeiten an die Hand. Die Hexennacht auf der Kinder- und Jugendfarm sowie viele weitere Feste und sportliche Events tragen dazu bei, dass es für alle etwas Passendes gibt. Auch beim neu etablierten Jugendforum in Langen ist die Koordinationsstelle personell präsent und unterstützt das junge Gremium bei der Realisierung seiner Projekte.

„Das alles wäre ohne Hilfe nicht möglich“, betont Carda Schübelin. „Wir freuen uns deshalb immer über Unterstützung.“ Wer über 14 Jahre alt ist und sich etwas Taschengeld dazuverdienen möchte, kann in der Jugendarbeit einsteigen. Um ihre Aufgabe gut erfüllen zu können, werden die Hilfskräfte durch Schulungen qualifiziert. Dass dieses System gut ankommt, ist sichtbar: „Häufig sind es ehemalige Ferienkinder oder Mädchen und Jungs, die mal zur Beratung waren, die sich auf unseren Aufruf melden“, berichtet Carda Schübelin. Und einige von ihnen hätten inzwischen eine Ausbildung auf pädagogischem Gebiet begonnen.

Christa Gering, Bereichsleiterin der Caritas im Kreis Offenbach, ist vom örtlichen Angebot begeistert: „Dieser Kooperationsverbund ist sicher einzigartig. Die Stadt und drei weitere Träger haben gemeinsam die Verantwortung für die Umsetzung der Jugendarbeit übernommen und stehen dem Team unterstützend, begleitend und kritisch hinterfragend zur Seite.“ Beachtlich sei auch die Bandbreite der Aktionen und Projekte, die regelmäßig auf die Beine gestellt werden.

Dirk Hartmann, Geschäftsführer der AWO Langen, fasst die Informationen des Trägertreffens zusammen: „Es ist unglaublich, wie viel in kurzer Zeit und unbürokratisch bewegt werden kann, wenn die Kooperationspartner mit ihren Netzwerken im Hintergrund zusammenkommen.“ Für Pfarrerin Susanne Alberti von der Evangelische Kirchengemeinde Langen ist es wichtig, dass im gesamten Stadtgebiet Angebote und Ansprechpartner für die Belange junger Menschen zu finden sind. Auch sie ist von der Vielfalt der Projekte beeindruckt.

Wer Fragen zur Jugendarbeit in Langen hat, findet in Karin Rentzsch und Carda Schübelin im Juz die richtigen Ansprechpartnerinnen. Erreichbar sind sie unter der Telefonnummer 203-673 oder per E-Mail an krentzsch@langen.de oder cschuebelin@langen.de. Wissenswertes zum Jugendzentrum gibt es auch im Internet auf der Seite www.juz-langen.de.

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