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Raser sind die Ausnahme

Bei den Radarmessungen gibt es immer weniger Verstöße

04.03.2019

Legt man die Radarmessungen der Stadt zugrunde, ist es mit der Disziplin auf den örtlichen Straßen gut bestellt. Die jährliche Statistik, die die Ordnungspolizei jetzt für 2018 veröffentlicht hat, lässt den Schluss zu, dass zwischen Steinberg und Oberlinden vergleichsweise wenig gerast wird. Bei den Messungen waren nach Angaben von Bürgermeister Frieder Gebhardt lediglich 0,4 Prozent der Fahrzeuge mit zu hohem Tempo unterwegs. Seinen Worten nach ist das abermals ein sehr niedriger Wert.

Er liegt sogar noch unter dem von 2017, als 0,9 Prozent zu schnell waren. Insgesamt blitzte es laut der aktuellen Zahlen im Stadtgebiet 6.501 Mal bei 1.605.705 erfassten Autos und Motorrädern.  Damit war die Zahl der Schnellfahrer im Vergleich zu 2017 (10.393), als weniger Fahrzeuge (1.139.835) registriert wurden, deutlich rückläufig.

Beeinflusst wird das Verkehrsverhalten gewiss durch den Bekanntheitsgrad der Starenkästen. Voriges Jahr kam noch hinzu, dass durch die lange Brückensperrung über die Bahn weniger Verkehr über die Südliche Ringstraße rollte, wovon allerdings der östliche Ortseingang nicht so sehr betroffen war. Der Blitzer oberhalb der Östlichen Ringstraße hatte dennoch kaum etwas zu tun. Die „Trefferquote“ lag hier bei lediglich 0,18 Prozent.  

Ganz anders sieht die Statistik aus, wenn der Radarwagen auf der Spur von Rasern ist, und das war 2017 häufiger der Fall. Von den 48.668 Fahrzeugen (Vorjahr: 21.416), die an ihm vorbeifuhren, waren 3.723 zu schnell, also immerhin 7,5 Prozent. Zweifellos macht sich hier der Überraschungseffekt bemerkbar.

Noch relativ neu ist die große Radarsäule an der Dieburger Straße in Höhe der Hügelstraße an einem Zebrastreifen. Sie wurde vor allem auch vor dem Hintergrund aufgestellt, dass hier wegen der nahen Geschwister-Scholl-Schule viele Kinder unterwegs sind. Stadteinwärts war an der Stelle der unrühmliche Spitzenreiter des vergangenen Jahres unterwegs, und zwar mit 64 km/h, obwohl nur Tempo 30 erlaubt ist. Folge waren zwei Punkte in Flensburg, 160 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot.

Ins Visier genommen hat die Ordnungspolizei auch wieder die Falschparker. Die Zahl der verteilten Knöllchen erhöhte sich von 10.305 (2017) auf 12.703.

Die Einnahmen aus der Verkehrsüberwachung sind im vergangenen Jahr auf 267.360 Euro gesunken (2017: 293.000 Euro). Gebhardt merkte allerdings an, dass es nicht darum gehe, den Stadtsäckel zu füllen. Im Vordergrund stehe die Sicherheit auf Langens Straßen. Die Einnahmen deckten gewöhnlich noch nicht einmal die Personal- und Wartungskosten. Im Übrigen sei es ganz einfach, sich vor solchen Ausgaben zu schützen. „Denn wer sich korrekt verhält, zahlt keinen Cent“, meinte der Bürgermeister.

 

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