Aktuelles | Aktuelles Rathaus | Aktuelles Wahlen | Aktuelles Corona | Slider Startseite

Neue Wahllokale für mehr Sicherheit

Abstimmung in großen Hallen unter Corona-Bedingungen

15.02.2021

Am Sonntag, 14. März, können rund 28.000 Wählerinnen und Wähler darüber entscheiden, wer in die Langener Stadtverordnetenversammlung einziehen wird. Daneben werden an diesem Tag auch die Abstimmungen zum Kreistag und zum Ausländerbeirat durchgeführt. In Pandemiezeiten ist das für das städtische Wahlamt eine ganz besondere Herausforderung, denn sowohl Wähler als auch ehrenamtliche Wahlhelfer sollen vor Ansteckung geschützt werden. Damit beispielsweise die aktuellen Coronaverordnungen mit einem Mindestabstand von 1,50 Meter eingehalten und durch eine entsprechende Wegeführung Begegnungsverkehr verhindert werden können, nutzt die Stadt große Hallen.

In diesen kann sie zwischen vier und sieben Wahllokale unterbringen. Bürgerinnen und Bürger aus Linden, Oberlinden und Neurott werden in der Georg-Sehring-Halle abstimmen. Der Norden geht in das Sportzentrum Nord, der Süden in die Sporthalle der Adolf-Reichwein-Schule und die Mitte in die Sporthalle der Dreieichschule. Wer in welchem Wahllokal wählt, ergibt sich aus der Wahlbenachrichtigung. Diese wird in der kommenden Woche verschickt.

Die zentralen Hallen bedeuten aber in der Regel weitere Wege für die Wählerinnen und Wähler. Wem das zu aufwändig ist, kann auf die bequemere Alternative der Briefwahl zurückgreifen. Sehr komfortabel geht dies über die städtische Webseite (www.langen.de). Aber auch auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung ist ein Antrag auf Briefwahl, den man dann beim Wahlamt einreichen kann. So können die Stimmzettel in aller Ruhe zu Hause gekennzeichnet werden.

Um die Sicherheit in den Wahllokalen zu gewährleisten, besteht überall Maskenpflicht. Damit der Begegnungsverkehr möglichst gering bleibt, hat die Verwaltung eine Einbahnstraßenregelung eingeführt. Die Wähler gehen zuerst an den Tisch mit den Stimmzetteln und anschließend wählen sie in der Wahlkabine. Dazu dürfen sie auch eigene Stifte mitbringen. Zum Abschluss überprüft der Wahlvorstand an seinem Tisch die Wahlberechtigung und der Wähler wirft dann die Stimmzettel in die Urne. Hygiene wird dabei großgeschrieben: So werden die Wahlkabinen regelmäßig gereinigt und am Eingang der Halle befindet sich ein Desinfektionsspender. Auf den Tischen der Wahlhelferinnen und Wahlhelfer stehen Spuckschutzwände, damit die Ehrenamtler nicht den ganzen Tag Maske tragen müssen.

Am Eingang der Hallen sorgt ein Sicherheitsdienst dafür, dass sich nicht zu viele Personen im Wahlraum aufhalten, um den Coronabestimmungen gerecht zu werden. Die Stadt weist aber darauf hin, dass jeder Wahlberechtigte eingelassen wird und wählen kann.  Gleichzeitig werden die Wählerinnen und Wähler gebeten, nach der Stimmabgabe nicht noch vor der Halle mit Bekannten zusammenzustehen, sondern sich unverzüglich auf den Heimweg zu machen.

Zurück