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Mit Tee im Nordend unterwegs

Koordinationsstelle Jugendarbeit mit dem Bollerwagen auf Tour

24.02.2020
Mit Tee und Spielen unterwegs
Juz-Mitarbeiter Andreas Rehwald (zweiter von links) kommt über das Teemobil mit Jugendlichen ins Gespräch. Foto: Pöhler/Juz

In der dunklen Jahreszeit kann es draußen recht ungemütlich und mitunter auch langweilig werden. Gut, dass das Team der städtischen Koordinationsstelle Jugendarbeit aus dem Jugendzentrum (Juz) Abhilfe schafft. Mit einem Bollerwagen voller Teekannen und Becher sind die Pädagogen im Nordend unterwegs und knüpfen Kontakte zu jungen Leuten, deren Freizeit sich hauptsächlich draußen abspielt.

Jeden Mittwochabend ab 17 Uhr rollt der beleuchtete Bollerwagen durch die Straßen und über die Spielplätze. Das Juz-Team spricht Kinder und Jugendliche aktiv an, berät direkt vor Ort über Freizeitmöglichkeiten und informiert über Hilfsangebote wie zum Beispiel die Berufswegebegleitung. Der warme Tee im Gepäck lässt dabei buchstäblich das Eis schmelzen, sorgt für eine lockere Atmosphäre und offene Gespräche. Nicht selten kommen Pädagogen und Jugendliche anschließend im offenen Treff des Juz wieder zusammen.

„Mobile, aufsuchende Jugendarbeit ist ein Teil des Konzeptes der Koordinationsstelle“, sagt Fachdienstleiterin Martina Waidelich. Sie ermögliche es, frühzeitig Kontakte zu Kindern und Jugendlichen aufzubauen, die von alleine den Weg in die klassischen Institutionen nicht finden. Weiterhin biete sie Möglichkeiten, junge Menschen an demokratischen Prozessen zu beteiligen und mit ihnen gemeinsam durch Projekte und Aktionen ihr direktes Wohnumfeld zu gestalten. „Junge Menschen erleben dadurch, dass sich Dinge verändern können, wenn sie sich einbringen und für eine Sache engagieren“, betont Martina Waidelich.

Unterstützt wird die mobile Jugendarbeit im Juz durch JUSTiQ, ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat und dem Europäischen Sozialfond. Seit 2015 läuft JUSTiQ in Langen. Der Schwerpunkt des Projektes liegt darin, Jugendliche und junge Erwachsene zwischen zwölf und 27 Jahren in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen beim Start ins Berufsleben zu helfen.

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