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Integrationsangebote weiter gefragt

Nachfrage auf kommunaler Ebene steigt

03.06.2019

Sie vermitteln Sprachkurse, helfen bei der beruflichen Integration, stellen Projekte auf die Beine oder koordinieren knapp 170 ehrenamtliche Alltagshelfer und deren Fortbildung: Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im städtischen Fachdienst Migration, Jugend Spielplätze begleiten und beraten Geflüchtete in Langen und kümmern sich darum, dass neue und langjährige Einwohner Langens miteinander ins Gespräch kommen. Damit das auch in Zukunft gut klappt, möchte der Magistrat zwei befristete Stellen für die Flüchtlingshilfe um weitere drei Jahre verlängern. Die jährlichen Kosten in Höhe von 110.000 Euro dafür sollen über Fördermittel und Zuschüsse finanziert werden.

Erster Stadtrat Stefan Löbig sagt: „Etwa 750 Geflüchtete leben zurzeit in Langen. Viele von ihnen kamen 2014 und in den folgenden Jahren hier an und wurden während des Asylverfahrens und im ersten Jahr nach der Anerkennung durch ein vom Kreis finanziertes Angebot betreut.“ Danach seien jetzt neben der Migrationsberatung auf Kreisebene verstärkt die kommunalen Stellen gefragt. „Der Beratungsbedarf dieser Männer und Frauen liegt nach der Ankunft in Deutschland zwischen drei und acht Jahren“, berichtet der Dezernent. Dabei seien neben Sprache und Unterstützung beim Start in das Erwerbsleben vor allem Kontakte und gemeinsame Projekte mit der Stadtgesellschaft wichtig für eine erfolgreiche Integration. „Und das“, betont Löbig, „funktioniert eben am besten auf kommunaler Ebene.“

Über den Antrag stimmen die Stadtverordneten in ihrer nächsten Sitzung am Donnerstag, 27. Juni, ab. Davor beraten die Politiker im Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport (6. Juni) und im Haupt- und Finanzausschuss (13. Juni) über die Notwendigkeit, die befristeten Stellen zu verlängern.

 

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