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In der Wallstraße in beide Richtungen radeln

Schilder und Markierungen machen auf Neuerung aufmerksam

27.09.2021

Weitere Verbesserung für Radlerinnen und Radler in der Innenstadt: Sie dürfen in der Wallstraße in Kürze auch gegen die Einbahnstraße fahren. Die entsprechenden Markierungs- und Beschilderungsarbeiten sollen ab dem 1. Oktober 2021 beginnen.

Schon seit gut 20 Jahren dürfen Einbahnstraßen unter bestimmten Voraussetzungen für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden. In der neuen Straßenverkehrsordnung (StVO) werden nun die zuständigen Straßenverkehrsbehörden verstärkt zur Prüfung der Öffnungsmöglichkeiten in Gegenrichtung für Radfahrer aufgerufen. Ziel ist es, mehr Einbahnstraßen für den Radverkehr in beiden Richtungen freizugeben, wenn die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer gewährleistet ist.

Die Öffnung von Einbahnstraßen für den Radverkehr ist eine einfache und kostengünstige Maßnahme, die Radfahrern meist ruhige Alternativstrecken abseits von stark befahrenen Straßen ermöglicht. Damit können sie direkter unterwegs sein und müssen keine unnötigen Umwege in Kauf nehmen.

Die Stadt Langen hat nun nach ausführlicher Prüfung entschieden, die Wallstraße für den Radverkehr in beide Richtungen freizugeben. Damit können Radler in Zukunft direkt vom Lutherplatz zur Wallschule und weiter zur Frankfurter Straße fahren.

Neben der erforderlichen Beschilderung werden in den Einmündungsbereichen von Schafgasse, Pestalozzistraße und Mainstraße Fahrradpiktogramme mit Richtungspfeilen in beide Richtungen auf der Fahrbahn aufgebracht. Damit haben die einbiegenden Auto- und Motorrad-Fahrer neben der Beschilderung, die die neue Verkehrsführung regelt, noch einen weiteren Hinweis darauf, dass sie mit Radlern aus beiden Richtungen rechnen müssen. Auch direkt am Lutherplatz gibt es eine kurze Markierung mit Fahrradsymbol, die den Radfahrern die Einfahrt erleichtert.

Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig begrüßen diese Maßnahme: „Wir können damit ohne großen Kostenaufwand unser Radverkehrsnetz erweitern. Es ist ein weiterer Schritt, um das Radfahren in unserer Stadt attraktiver zu machen.“

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