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Gute Ideen und viele Anregungen für die Zukunft

Ergebnisse des städtischen „Kita-Fachtags“ werden vorgestellt

16.04.2018

Langen ist eine Wachstumskommune und bei jungen Familien ausgesprochen beliebt. Zwar gibt es eine steigende Anzahl an Betreuungsangeboten für Kinder, doch die reichen bei der großen Nachfrage noch nicht. Die Stadt lotet deshalb alle erdenklichen Möglichkeiten aus, um ausreichend Plätze anbieten zu können. Daher organisierte die Verwaltung unter der Federführung des Dezernates II unter Leitung von Erstem Stadtrat Stefan Löbig nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung im vergangenen Herbst einen „Kita-Fachtag“, um neue Strategien auszuloten. Eingeladen waren städtische und freie Träger von Kindertagesstätten in Langen, die Fördervereine der Grundschulen, die Kindertagespflegevermittlung, der Kreis Offenbach als Jugendhilfeträger, Vertreter der Politik sowie verschiedene Referenten. Durch einen möglichst offenen Gedankenaustausch wurde nach Wegen gesucht, um mehr Betreuungsplätze für den Nachwuchs zu schaffen. Die Resultate der Arbeitskreise können sich sehen lassen, wurden doch zahlreiche Ideen und Lösungsansätze entwickelt.

„Auch wenn nicht alle Anregungen kurz- oder mittelfristig realisierbar sind, bekam die Verwaltung doch einige Vorschläge präsentiert, die zwar nicht von heute auf morgen, aber langfristig umsetzbar wären: Etwa wie die Nutzung von Wohncontainern auf der „grünen Wiese“ oder die Anmietung von Räumen in leerstehenden Gebäuden. Grundbedingung ist natürlich, dass entsprechende Angebote auf dem Markt vorhanden und bezahlbar sind“, erläutert Langens Erster Stadtrat Stefan Löbig.

Andere Empfehlungen, wie die Kooperation mit Nachbargemeinden werden im Falle von Egelsbach mittlerweile schon erfolgreich in die Tat umgesetzt. Mit den übrigen Kommunen im Kreisgebiet ist die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet jedoch schwierig, da die Städte und Gemeinden häufig über keinerlei freie Kapazitäten in ihren Kindertagesstätten verfügen. Die Räumlichkeiten des „Treff Nord“ an der Nordendstraße werden ebenfalls bereits von der Kita Nordlicht und dem Begegnungszentrum Haltestelle gemeinsam genutzt, ohne, dass die Senioren sich für ihre Kurse ein neues Domizil suchen müssten.

Da manche Anregungen nur vom Kreis Offenbach als zuständige Behörde umgesetzt werden können, forderten die Workshop-Teilnehmer die anwesenden Politiker auf, ihre Kollegen im Kreistag um Unterstützung zu bitten. So im Falle der Erweiterung der Geschwister-Scholl-Schule. Die Langener Stadtverordnetenversammlung ist ebenfalls in der Lage zu helfen: Durch die Änderung beziehungsweise Aufstellung von Bebauungsplänen wäre es möglich, auf dem Gelände hinter dem Schwimmbad an der Teichstraße oder dem Parkplatz an der Neuen Stadthalle weitere Betreuungseinrichtungen zu bauen. So die Ideen aus dem Teilnehmerkreis.

Alle Ergebnisse der Tagung werden dem Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport am Donnerstag, 19. April, im Rathaus vorgestellt.

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