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Fundsachen unter dem virtuellen Hammer

Online-Auktion für Fahrräder, Smartphones, Schmuck und mehr

01.04.2019

Zahlreiche herrenlose Fahrräder warten im Fundbüro des Langener Rathauses auf neue Besitzer. Für Schnäppchenjäger ist das eine gute Gelegenheit, denn die Stadt bietet die Fundsachen wieder bei einer Internet-Versteigerung an. Unter den virtuellen Hammer kommen neben Kinder-, Damen- und Herrenrädern, auch Smartphones, Uhren und Schmuck.

Die Auktion über das Internetportal www.sonderauktionen.net geht über zehn Tage und beginnt am Donnerstag, 2. Mai, um 18 Uhr. Ab Donnerstag, 4. April, läuft eine Vorschau, bei der sich Interessenten unter der Webadresse ein Bild von den Versteigerungsobjekten machen können.

Bereits in der Vergangenheit hat die Stadt mit solchen Auktionen gute Erfahrungen gesammelt. Auch jetzt gelten wieder folgende Regeln: Für jeden Gegenstand gibt es einen Höchst- und einen Mindestpreis. Den Zuschlag erhält, wer am meisten bietet. Die Versteigerung fängt mit dem Höchstpreis an und nähert sich dann wie eine zurücklaufende Uhr in Cent-Schritten immer mehr dem untersten Angebot. Bieter haben die Möglichkeit, von vorneweg einen Kaufbetrag anzugeben oder sie schlagen zu einem beliebigen Zeitpunkt zum aktuellen Preis zu.

Beispiel: Für ein Fahrrad gelten ein Höchstpreis von 80 und ein Mindestpreis von 23 Euro. Der erste Bieter trägt sich mit einem Gebot von 27,50 Euro in die Liste ein, der nächste mit 42,30 Euro. Nachdem die „Uhr“ auf 55,90 Euro steht, gibt ein dritter Bieter ein Kaufgebot für diesen Preis ab und erhält den Zuschlag.

Die ersteigerten Fundsachen müssen unverzüglich im Rathaus bezahlt und abgeholt werden. Eine Garantie wird für sie nicht übernommen. Auch ein Rücktritt vom Kauf und ein Versand sind nicht möglich. Zur Auktion kommen nur Dinge, die länger als ein halbes Jahr im Fundbüro aufbewahrt wurden und für die keine Eigentümer ermittelt werden konnten.

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