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Fundsachen unter dem virtuellen Hammer

Online-Auktion für Fahrräder, Schmuck, Smartphones und mehr

16.04.2018

Zahlreiche herrenlose Fahrräder, Handys, Werkzeuge und andere Fundsachen warten im Langener Rathaus auf ihre neue Besitzer. Sie kommen ab Donnerstag, 19. April, 18 Uhr, bei der Internet-Versteigerung auf www.sonderauktionen.net unter den virtuellen Hammer.

Seit dem 22. März können sich Interessenten von 41 Objekten auf dem Internetportal www.sonderauktionen.net ein Bild machen. Im Angebot sind unter anderem 34 Fahrräder, darunter viele Mountainbikes. Ein Exemplar der Marke „Trek-Gary Fischer Collection“ geht mit einem Preis von 1.000 Euro an den Start. Für zwei weitere des Herstellers „Cube“ sind 250 Euro vorgegeben. Auch ein E-Bike der Firma „Kalkhoff“ ist mit einem Startpreis von 400 Euro zu sehen. Festlegt werden diese Beträge von den Firma GMS-Bentheimer Softwarehaus, die für die Stadt Langen die Versteigerung im Internet organisiert.

Eine Spiegelreflexkamera von Nikon, für die ein Anfangsgebot von 800 Euro vorliegt, ist bei den Schnäppchenjägern besonders beliebt. Bereits rund 400-mal wurde der Artikel betrachtet und auf der Beobachtungsliste stehen bereits über 30 Personen. Bei den Schmuckstücken sticht ein mit Diamanten besetztes Armband aus 750 Karat Gold mit einem Startpreis von 1.375 Euro hervor.

Bereits in der Vergangenheit hat die Stadt mit solchen Auktionen gute Erfahrungen gesammelt. Auch jetzt gelten wieder folgende Regeln: Für jeden Gegenstand gibt es einen Höchst- und einen Mindestpreis. Den Zuschlag erhält, wer am meisten bietet. Die Versteigerung fängt mit dem Höchstpreis an und nähert sich dann wie eine zurücklaufende Uhr in Cent-Schritten immer mehr dem untersten Angebot. Bieter haben die Möglichkeit, von vorneweg einen Kaufbetrag anzugeben oder sie schlagen zu einem beliebigen Zeitpunkt zum aktuellen Preis zu.

Beispiel: Für ein Fahrrad gelten ein Höchstpreis von 70 und ein Mindestpreis von 18 Euro. Der erste Bieter trägt sich mit einem Gebot von 23,50 Euro in die Liste ein, der nächste mit 27,30 Euro. Nachdem die „Uhr“ auf 42,90 Euro steht, gibt ein dritter Bieter ein Kaufgebot für diesen Preis ab und erhält den Zuschlag.

Die ersteigerten Fundsachen müssen unverzüglich im Rathaus bezahlt und abgeholt werden. Eine Garantie wird für sie nicht übernommen. Auch ein Rücktritt vom Kauf und ein Versand sind nicht möglich. Zur Auktion kommen nur Dinge, die länger als ein halbes Jahr im Fundbüro aufbewahrt wurden und für die keine Eigentümer ermittelt werden konnten.

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