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Flüchtlingen beim Fußfassen in Langen helfen

Koordinationsstelle Miteinander sucht ehrenamtliche Verstärkung

22.01.2018

Die städtische Koordinationsstelle Miteinander, Rheinstraße 29, unterstützt Flüchtlinge auf vielerlei Art und Weise. Zugleich geht es darum, Begegnungen zwischen Alt- und Neu-Langenern zu ermöglichen und zu fördern. Da dies ohne die tatkräftige Mithilfe von ehrenamtlichen Kräften nicht zu schaffen ist, benötigt Mitarbeiterin Christraud Bommer weitere Helferinnen und Helfer. Sie sollen geflüchtete Menschen bei den Deutschkursen verschiedener Stufen begleiten, mit regelmäßigen Konversationsstunden zu Alltagsthemen die Sprachfähigkeit erhöhen und Nachhilfe zur Vorbereitung auf Schulabschlüsse geben. Daneben werden Paten für Einzelpersonen und Familien gesucht.

Mittwochs treffen sich von 15 bis 17 Uhr Frauen zum Häkeln, Stricken und anderen kreativen Arbeiten. Fachkundige, die tatkräftig mit Tipps und Tricks unter die Arme greifen können, sind immer herzlich willkommen. Gesucht wird auch eine Fachfrau, die das Kreativangebot ehrenamtlich leitet. Der Zeitaufwand für die freiwilligen Unterstützer bei diesen Angeboten beträgt zwei bis vier Stunden wöchentlich. Fragen zur Mitarbeit beantwortet Christraud Bommer vor Ort unter der Telefonnummer 5090593 oder per E-Mail an cbommer@langen.de. Ansprechpartnerin ist außerdem Özlem Caner unter der Rufnummer  9079678, E-Mail: oezlem.caner@awo-of-land.de.

Ende 2016 hat die Koordinationsstelle ihre Arbeit aufgenommen. In Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt knüpft sie Kontakte zwischen Alt- und Neu-Langenern und wirbt für mehr Verständnis untereinander. „Wir vermitteln Paten an Flüchtlingsfamilien, beraten, organisieren Fortbildungen für freiwillige Helfer und stellen viele kleine und große Projekte auf die Beine, die Integration fördern und zur Mitarbeit anregen sollen“, erklärt Christraud Bommer die Aufgaben der Organisationseinheit. Der Fokus liege auch auf der Einbindung der Geflüchteten in die ehrenamtliche Arbeit. „Viele haben das Bedürfnis, für andere da zu sein und der Gesellschaft etwas zurückzugeben“, sagt die Fachfrau für Integration. Mittel- und langfristig sind die Ziele des Projektes weiter gefasst: Durch erste Kontakte in Ehrenamt oder Minijobs soll auch der Einstieg in Beruf und Ausbildung erleichtert werden.

Innerhalb des Projektes der Langener Arbeiterwohlfahrt „Miteinander Aktiv“ arbeiten Jolanta Rutkowska und Özlem Caner an der Seite von Christraud Bommer. Dabei geht es ebenfalls um die Förderung von sozialer Gemeinschaft und die Integration der Flüchtlinge. Konkret kümmern sich beide zum Beispiel um Aufbau und Vernetzung unterschiedlichster freiwilliger Hilfsangebote, die einen wertvollen Beitrag zur Integration leisten. Dazu gehören Lese- und Telefondienste, bei denen Muttersprachler bei Telefonaten und einfachen Fragestellungen schnell weiterhelfen. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag für die Eingliederung der Männer, Frauen und Kinder aus fernen Ländern in die deutsche Gesellschaft. Ein Gartenprojekt, die Nähwerkstatt und die Musikwerkstatt runden das Angebot ab.

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