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Erschließungsarbeiten im Gebiet Liebigstraße Nord

Gartenhütten, Büsche und Bäume müssen weichen

05.11.2018

Im nördlichen Abschnitt des Baugebiets Liebigstraße gehen jetzt die Erschließungsarbeiten weiter. Verantwortlich dafür ist das Unternehmen Bonava, das schon zu Beginn des Jahres einen rund 20 Meter breiten Streifen freigeräumt hat, der in Ost-West-Richtung bis zur Hans-Kreiling-Allee verläuft und später zur Haupterschließungsstraße werden soll. Nun geht es nach Angaben des Magistrats im Wesentlichen darum, davor und dahinter Gartenhütten zu entfernen und Büsche und Bäume zu roden. Einige wenige Bäume können allerdings erhalten werden.

Die Aktion ist mit den Grundstückseigentümern abgesprochen, ebenfalls mit der Unteren Naturschutzbehörde. Ein Fachmann für den Artenschutz wird die einzelnen Schritte vor Ort begleiten. In der Vergangenheit wurden bereits in der Nähe unter anderem durch Nistkästen und Steinhügel Ersatzquartiere zum Beispiel für Eidechsen, Fledermäuse und Vögel geschaffen.

Zum knapp 18,5 Hektar großen nördlichen Teil des künftigen Wohngebiets Liebigstraße zählen der alte Bau- und Wertstoffhof der Kommunalen Betriebe, der an die Feuerwehr umgezogen ist, einige wenige bebaute Grundstücke und jede Menge Ackerland. Vorgesehen ist eine Mischung aus Geschosswohnungsbau, Punkt-, Reihen-, Doppel- und sogenannten Kettenhäusern, die immer mit einer Seite direkt an die Grenze zum Nachbargrundstück stehen. Zwischen der Nordumgehung und der ersten Häuserreihe dient ein etwa 30 bis 40 Meter breiter Bürgerpark als Puffer. Außerdem entsteht zur Nordumgehung hin eine Lärmschutzanlage.

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