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Bei Briefwahl Fehler vermeiden

Tipps und Infos für eine sichere und gültige Stimmabgabe

05.02.2021

Rund 28.000 Wählerinnen und Wähler können am Sonntag, 14. März, darüber entscheiden, wer in die Langener Stadtverordnetenversammlung einziehen wird. Daneben werden an diesem Tag auch die Abstimmungen zum Kreistag und zum Ausländerbeirat durchgeführt. Seit Montag, 1. Februar, bis Freitag, 12. März, besteht die Möglichkeit, Briefwahlunterlagen beim städtischen Wahlamt zu beantragen. Bereits am ersten Tag machten rund 200 Bürger davon online Gebrauch.

Die Unterlagen verschickt die Stadt per Post und mit ihnen kommen frei ins Haus der Wahlschein und die Stimmzettel für die Wahlen, für die man wahlberechtigt ist. Außerdem enthält das Schreiben aus dem Rathaus noch die dazugehörigen Stimmzettelumschläge, einen orangen Wahlbriefumschlag und eine Information, wie die Briefwahl durchgeführt wird. Um sicher zu gehen, dass die eigene Stimme auch gültig ist, sollte jeder die Hinweise aufmerksam durchlesen.

Die Stimmzettel der unterschiedlichen Wahlen haben jeweils eine eigene Farbe. Für das Votum zur Stadtverordnetenversammlung ist dieser weißlich, für die Kreistagswahl rot und die Kandidaten für den Ausländerbeirat stehen auf einem blauen Stimmzettel. Die Bürgerinnen und Bürger haben für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung 45 und für den Kreistag 87 Stimmen. Beim Ausländerbeirat können bis zu 13 Stimmen verteilt werden.

Bei der Abstimmung zu Hause kann jeder in Ruhe überlegen, ob er einer Liste über das Listenkreuz seine gesamten Stimmen gibt oder Einzelstimmen vergibt und gegebenenfalls zusätzlich ein Listenkreuz setzt, wenn die Maximalstimmenzahl noch nicht vergeben wurde. Man kann auch bis zu drei Stimmen auf einen einzelnen Kandidaten verteilen. Wichtig ist darauf zu achten, nicht die Maximalstimmenzahl zu überschreiten, da ansonsten der Stimmzettel ungültig wird. Auch zu Hause gilt natürlich, dass man den Stimmzettel persönlich und geheim kennzeichnet.

Nach der Wahl kommt der jeweilige Stimmzettel in den dazugehörigen Stimmzettelumschlag. Also der weiße in das weiße, der rote in das rote und der blaue in das blaue Kuvert, das dann verschlossen werden muss. Die Versicherung an Eides statt zur Briefwahl in der unteren Hälfte des Wahlscheines müssen die Wahlberechtigten ebenfalls unterschreiben und mit dem Datum versehen. Sowohl der Wahlschein als auch die verschlossenen Stimmzettelumschläge werden anschließend in den orangenen Wahlbriefumschlag gesteckt. Dieser kann per Post ans Wahlamt geschickt oder in den Briefkasten vor dem Rathaus eingeworfen werden.

Manche Wähler befürchten, dass der Wahlvorstand erkennen kann, was man gewählt hat. Diese Sorge ist jedoch unbegründet, denn die Wahlbriefe werden am Wahlsonntag dem Briefwahlvorstand übergeben. Dieser darf bereits vor 18 Uhr die Umschläge öffnen, in dem sowohl der Wahlschein als auch die verschlossenen Stimmzettelumschläge enthalten sind. Er schaut dann, ob ein gültiger Wahlschein vorliegt. Wenn dies der Fall ist, werden die dazugehörigen Umschläge mit den Stimmzetteln wieder in eine Urne geworfen. Erst ab 18 Uhr dürfen dann die Stimmzettelumschläge geöffnet werden. Durch diese Trennung kann niemand mehr erkennen, wer was gewählt hat.

Damit man sich alle Wähler bereits vorab über die Kandidaten informieren können, werden in den nächsten Tagen mit einer Extraausgabe der Stadtpost Musterstimmzettel an die Haushalte verteilt. Wer keinen erhalten hat, kann auch beim Wahlamt einen Musterstimmzettel telefonisch unter der Rufnummer 06103 203-770 oder per Mail (wahlen@langen.de) bestellen. Darüber hinaus gibt es die Muster auch auf der städtischen Webseite www.langen.de unter dem Themenbereich Wahlen.

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