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Aufruf zur Grippeimpfung

Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig gehen mit gutem Beispiel voran

05.10.2020

Die Corona-Zahlen steigen und damit nimmt auch der Druck auf das deutsche Gesundheitssystem wieder zu. So lange es keinen Impfstoff gibt, hilft nur das Einhalten der AHA-Regel (Abstand, Hygiene, Atemmaske), die Situation unter Kontrolle zu halten. Experten aber befürchten für die nun begonnene kalte Jahreszeit, dass das Zusammentreffen von Corona und Grippe Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze bringt. Denn auch Influenza kann einen so schweren Verlauf nehmen, dass ein stationärer Klinikaufenthalt erforderlich wird.

Doch im Gegensatz zu Corona kann gegen das Influenzavirus etwas getan werden. Bürgermeister Jan Werner ruft deshalb die Langenerinnen und Langener auf, sich gegen Grippe impfen zu lassen: „Es ist nur ein kleiner Piks, der eine große Wirkung hat.“ Er teilt die Sorge der Experten, dass ein mögliches Aufeinandertreffen von zwei Infektionswellen – Grippe und Coronavirus – das Gesundheitssystem zu stark belasten könnte. Denn dann, so die Befürchtung vieler Fachleute, reicht die Zahl der Intensivbetten in den Kliniken nicht aus.

Die Grippeimpfung schützt nicht vor Corona. Sie verhindert aber eine sogenannte Koinfektion, also eine gleichzeitige Ansteckung mit beiden Virusarten. Die könnte den Verlauf der Krankheit nochmals verschlimmern und die Sterbezahlen nach oben treiben.

Bürgermeister Jan Werner und Erster Stadtrat Stefan Löbig werden mit gutem Beispiel vorangehen. Beide haben bereits einen Termin für die Grippeimpfung vereinbart.

Jan Werner rät jeder Bürgerin und jedem Bürger, sich möglichst bald beim Hausarzt einen Impftermin geben zu lassen. Auf alle Fälle sollten sich Risikogruppen für schwere Influenza- oder Covid-19-Verläufe gegen Grippe impfen lassen. Dazu gehören Menschen ab 60 Jahren oder mit chronischen Krankheiten, Ärzte, Pfleger sowie andere Arbeitskräfte im Gesundheitswesen, Schwangere sowie Bewohner in Alters- und Pflegeheimen.

 

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