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Alles aus einem Guss

Bahnstraße wird wieder ein Stück schöner und attraktiver

04.09.2017

Die untere Bahnstraße wird an zwei weiteren Abschnitten schöner und attraktiver. An der Reihe sind jetzt die etwa sechs Meter breiten Freiflächen auf der Nordseite zwischen dem Keßlerplatz und der Luisenstraße und zwischen der Anna- und der Wiesenstraße. Sie werden nach den Worten von Bürgermeister Frieder Gebhardt nach dem gleichen Gestaltungsmuster wie die beiden bereits realisierten Areale vorm Kaufhaus Braun und beim Tedi-Markt neu hergerichtet. „Dann ist zwischen der Marienstraße und dem Kino alles aus einem Guss und lädt zum Bummeln, Verweilen und zum Besuch der Geschäfte und Lokalitäten ein“, freut sich der Verwaltungschef. 

Doch zunächst stehen für voraussichtlich vier Monate Bauarbeiten auf dem Plan. Sie beginnen am Montag, 4. September, und lassen sich nicht ohne Behinderungen bewältigen. So wird der Verkehr zwischen der Friedrich- und der Walther-Rathenau-Straße einbahnig in Richtung Osten (Lutherplatz) geführt. Zum Bahnhof geht’s über die Walther-Rathenau- und die Gartenstraße. Die beiden Bushaltestellen innerhalb der Baustelle fallen weg. Als Ersatz dient eine Haltestelle an der Gartenstraße in Höhe der Luisenstraße.

Gutachten haben leider ergeben, dass zwei alte Platanen zwischen Marien- und Luisenstraße aufgrund ihres schlechten Zustandes gefällt werden müssen. Für sie sind Nachpflanzungen vorgesehen. Das gilt allerdings nicht für drei weitere, jedoch jüngere Platanen, die in dem Abschnitt stehen und ebenfalls nicht erhalten werden können. Denn ihre Wurzeln kommen unterirdischen Leitungen in die Quere. Weil nicht genügen Platz vorhanden ist, muss auf Ersatz verzichtet werden.  

Eine adrette Pflasterung aus hochwertigem Betonstein, fünf massive Sitzbänke mit schicken Auflagen, 14 Fahrradbügelständer und 30 Bodenleuchten: Mit diesen Zutaten wird die insgesamt rund 250 Meter lange Strecke die Innenstadt bereichern. Langen erhält dafür Fördermittel von Bund und Land aus dem sogenannten Stadtumbauprogramm, das zum Jahresende ausläuft.

Erfreulich ist nach Gebhardts Angaben, dass sich abermals die meisten Hauseigentümer an der Aktion beteiligen und die Baukosten für ihre Grundstücke tragen. Das verdiene Dank und Anerkennung. Der Stadt gehören nämlich nicht alle Flächen. Direkt vor den Häusern sind sie im privaten Besitz. Alles zusammengenommen belaufen sich die Ausgaben auf etwa 630.000 Euro. Der städtische Anteil wird zu 60 Prozent aus dem Stadtumbauprogramm bezuschusst.  

Die Neugestaltung sei ein Gewinn für die Bahnstraße, betont Gebhardt. Für das, was bisher geschehen sei, gebe es Lob. Ein stimmiges und einladendes Erscheinungsbild schaffe Anreize, in die Innenstadt zu kommen und in den Geschäften einzukaufen. Zudem entstehe ein Bindeglied für das geplante Quartierszentrum an der Liebigstraße.

Von der positiven Veränderung, durch die kein einziger Parkplatz wegfalle, profitierten alle – Anwohner, Geschäftsinhaber, Kunden und Eigentümer. Selbst wenn der große Umbau der Einkaufsmeile aus Kostengründen nach wie vor auf Eis liege, sei im Sinne des Slogans der Initiative Citymarketing „So nah. So gut. So Langen.“ doch bereits einiges bewirkt worden. Neue Bänke, Fahrradbügel, Papierkörbe, das goldlackierte Uhrtürmchen am Lutherplatz und der StraßenCarer hätten das Flair merklich verbessert.

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