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Abschied von Renate Fischer

Ehemalige Leiterin der Langener Stadtbücherei gestorben

18.01.2021
Renate Fischer
Die Stadtverwaltung nimmt Abschied vom ehemaligen Leiterin der Langener Stadtbücherei, Renate Fischer. Foto: privat

Im Alter von 80 Jahren ist die langjährige Verwaltungsmitarbeiterin Renate Fischer am 6. Januar verstorben. Sie war vielen als Leiterin der Langener Stadtbücherei bekannt. 2004 trat sie in den Ruhestand. Zuletzt lebte sie auf dem Oberen Steinberg.

Die gebürtige Westfälin, die am 20. September 1940 in Münster das Licht der Welt erblickte, machte nach ihrer Fachhochschulreife 1960 eine Buchhändlerlehre. Anschließend arbeitete sie sechs Jahre als Bibliotheksangestellte am Institut für Sozialwissenschaften der Universität Münster.

1970 zog sie mit ihrem Ehemann Ernst Walter Fischer nach Langen, wo sie kurz darauf in die Stadtverwaltung eintrat und in der örtlichen Stadtbücherei tätig war. Von 1971 bis 1973 lebte das Ehepaar Fischer in London und San Francisco. Nach ihrer Rückkehr an der Sterzbach war Renate Fischer wieder in der städtischen Bibliothek beschäftigt, deren Leitung sie 1991 übernahm. Daneben setzte sie sich von 1988 bis 1992 im Personalrat im Rathaus auch für die Belange der Mitarbeiter ein.

Bürgermeister Jan Werner würdigte das Wirken von Renate Fischer: „Mit ihr nimmt die Stadt Abschied von einer ehemaligen Führungspersönlichkeit, die sich sehr für die Sprach- und Leseförderung unserer Kinder engagiert hat. Als Leiterin der Stadtbücherei war ihr der Weiterbildungsauftrag der Bibliothek für Jung und Alt stets Leitschnur ihres Handelns.“

Nach Beendigung ihrer Karriere im Rathaus widmete sich Renate Fischer vor allem ihren Hobbys: ihrem Garten und natürlich der Lektüre guter Bücher.

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