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Fördermittel für Hallenneubau beantragt

Stadt hofft auf Bundesmittel bei Ersatzbau für Georg-Sehring-Halle

02.11.2020
Bebauungsplan Sportpark Oberlinden - Sehring-Halle
Die Tage der Georg-Sehring-Halle sind gezählt. Sie ist stark renovierungsbedürftig und soll durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: Sorger/Stadt Langen

Der Neubau einer Vier-Felder-Sporthalle im Sportpark Oberlinden als Ersatz für die marode Georg-Sehring-Halle ist eines der zentralen Projekte bei der Umsetzung des Langener Sport- und Sportstättenentwicklungsplans. Um diesen finanziellen Kraftakt stemmen zu können, hofft die Stadt auf Unterstützung des Bundes. Der Magistrat empfiehlt deshalb, einen Förderantrag im Rahmen des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ zu stellen.

„Die Zukunft der Halle, die vom Turnverein Langen (TVL) und dort vor allem von den Basketballern genutzt wird, ist schon seit Jahren intensiv diskutiert worden. Im Sport- und Sportstättenentwicklungsplan, der 2019 aufgestellt wurde, wird der Bau einer neuen Halle als sinnvollste Lösung angesehen. Doch dieser ist teuer und angesichts der städtischen Finanzlage nicht so einfach umzusetzen“, sagt Joachim Kolbe, als städtischer Fachbereichsleiter unter anderem für den Sport verantwortlich.

Hoffnung setzen die Verantwortlichen im Rathaus nun auf das aktuelle, 600 Millionen Euro schwere Konjunkturpaket des Bundes für die Bereiche Sport, Jugend und Kultur. „Es bietet Kommunen die Chance, einen Zuschuss von 45 Prozent insbesondere für Instandsetzungen von Sportstätten, Schwimmhallen und Freibädern zu erhalten. Im Gespräch ist sogar auf Aufstockung auf eine 90-prozentige Förderung“, erklärt Bürgermeister Jan Werner.

Zwar sind Ersatzneubauten laut Ausschreibung nur in Ausnahmefällen förderfähig, wenn belegt werden kann, dass sie im Vergleich zur Sanierung die wirtschaftlichere Variante sind. Jedoch sieht die Stadt dies bei der Georg-Sehring-Halle als gegeben an. Denn der Neubau wird laut einer Kostenschätzung auf 4,5 Millionen Euro taxiert. Die Sanierung wurde im Oktober 2010 bereits auf 3,9 Millionen Euro geschätzt. Dieser Betrag dürfte bis heute allein durch die Baukostensteigerungen deutlich gestiegen sein.

Da der Zeitplan für die Antragsstellung extrem eng ist, hat die Stadtverwaltung die Unterlagen bereits eingereicht. Der ebenfalls erforderliche Beschluss der Stadtverordnetenversammlung kann nachgereicht werden. Er soll in der Sitzung am 5. November gefasst werden.

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