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Neue Straßennamen im Langener Norden

Baugebiet nördlich der Elisabeth-Selbert-Allee bald am Start

30.10.2017
Neue Straßennamen im Langener Norden

Noch ist im künftigen Wohngebiet nördlich der Elisabeth-Selbert-Allee keine Straße gebaut, aber der Langener Magistrat hat sich inzwischen Gedanken über deren Namen gemacht. So soll die an der Nordumgehung verlaufende Erschließungsstraße „Am Dornbusch“ heißen. Im westlichen Abschnitt zwischen der - fortgeführten - Lutherstraße und der Hans-Kreiling-Allee soll die Straße „An den Jakobsäckern“ entstehen. Beide neuen Namen beziehen sich auf alte Gewannbezeichnungen, die damit nach den Worten von Bürgermeister Frieder Gebhardt erhalten bleiben.

Wie die Lutherstraße will der Magistrat auch die Georg-August-Zinn-Straße in Richtung Norden bis zum künftigen „Dornbusch“ verlängern. Hinzu kommt in der Mitte des Baugebiets, das von den Einkaufsmärkten an der Winkelwiese bis zur Hans-Kreiling-Allee reicht, der etwa 1.500 Quadratmeter große Aranda-de-Duero-Platz. Er wird der spanischen Partnerstadt gewidmet. Nach Beratung im Ausschuss für Umwelt, Bau und Verkehr (Mittwoch, 1. November) trifft die Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag, 7. Dezember, die endgültige Entscheidung über die Namensvergabe.

An der Nordseite der Elisabeth-Selbert-Allee entsteht bis zur Nordumgehung ein attraktives und durchgrüntes Wohnquartier für rund 500 Menschen. Die Nachfrage ist nach wie vor groß, auch bei den Investoren. Bei einer Ausschreibung hatten die Epple Hausbau GmbH und die Bonava Deutschland GmbH das Rennen gemacht und sich die städtischen Grundstücke im Gesamtwert von mehr als zwölf Millionen Euro gesichert.

Beide Unternehmen sind in Langen keine Unbekannten. Bonava hat die Langener Terrassen auf der Südseite der Elisabeth-Selbert-Allee hochgezogen, Epple an der Elisabethenstraße und am Platz der Deutschen Einheit gebaut. Bonava erhielt den Zuschlag für ein 14.500 Quadratmeter großes Areal östlich der Hans-Kreiling-Allee. Vorgesehen sind hier Reihenhäuser und (an der Hans-Kreiling-Allee) Geschosswohnungsbau (viergeschossig plus Staffelgeschoss) wie an anderer Stelle rund um den dortigen Kreisel. Auf der restlichen Fläche (28.000 Quadratmeter) kann Epple Reihen- und Doppelhäuser errichten, wie sie im Bebauungsplan vorgesehen sind.

Die Herstellung der neuen Straßen, der Kanäle und des Aranda-de-Duero-Platzes ist Aufgabe der beiden Investoren. Und sie müssen als ersten Schritt auch den vorgeschriebenen Lärmschutzwall an der Nordumgehung hochziehen. Gebhardt geht davon aus, dass damit im Frühjahr begonnen wird und parallel dazu die Erschließung läuft. Der Wall wird begrünt und entlang des gesamten Wohngebiets von der Hans-Kreiling-Allee bis zur Fußgänger- und Radlerunterführung neben dem Rewe reichen. Er schirmt die Anwohner vom Straßenlärm ab und wirkt sich positiv bis südlich der Elisabeth-Selbert-Allee aus.  

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