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Tanz gegen Gewalt fällt wegen der Pandemie aus

Langen zeigt sich trotzdem solidarisch mit „One Billion Rising“

22.01.2022
One Billion Rising Logo 2022

Nach einer Statistik der Vereinten Nationen wird jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens Opfer einer Vergewaltigung oder Körperverletzung. Weltweit sind das insgesamt eine Milliarde Frauen. Um ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen, hat die New Yorker Künstlerin und Feministin Eve Ensler im September 2012 die Aktion „One Billion Rising“ (wörtlich übersetzt: „Eine Milliarde erhebt sich“) initiiert. Dabei tanzen Frauen und Männer jeden Alters beim Aktionstag am 14. Februar gemeinsam in der Öffentlichkeit, um ihre Solidarität zu bekunden. Das Langener Frauenbüro, das Zentrum für Jung und Alt, das Mütterzentrum Langen, der Verein Frauen helfen Frauen und das Evangelische Familienzentrum unterstützen die Aktion auch in diesem Jahr wieder. Leider muss die Tanz-Aufführung wegen der aktuellen Covid-19-Welle abgesagt werden.

„Für viele Menschen ist das Thema der häuslichen Gewalt gerade in der Corona-Pandemie stärker ins Bewusstsein gerückt. Denn sie ist in Deutschland leider immer noch erschreckende Realität. 2020 wurden im Landkreis Offenbach laut der polizeilichen Kriminalstatistik 351 Frauen Opfer von häuslicher Gewalt, in Langen waren es 42. In kreisweit sieben Fällen wurden Frauen vergewaltigt, allein sechs Mal in ihrer eigenen Wohnung. In zwei Fällen versuchten die Täter sogar, Frauen zu Hause zu ermorden“, erläutert Bürgermeister Jan Werner, der die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat.

Alle wichtigen Infos zu „One Billion Rising“ finden sich auf der Aktionsseite www.onebillionrising.de oder auf der internationalen Webseite unter www.onebillionrising.org.

 

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