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Bei der Musikschule ändern sich leicht die Preise

Moderate Preiserhöhung wird komplett an Musiklehrer weitergereicht

24.07.2020
Preisänderungen Musikschule - Musik für Mäuse
Die Preise für „Musik für Mäuse“ sollen nach Wunsch des Magistrats auch weiterhin konstant bleiben. Foto: Stupp/Stadt Langen

Eine gute musikalische Bildung ist nicht zum Nulltarif zu haben. Die zahlreichen Angebote der Langener Musikschule finanzieren sich aus Entgelten der Eltern und öffentlichen Mitteln. Besonders beliebt bei Alt und Jung sind die verschiedenen Gruppen der elementaren Musikerziehung für Kinder zwischen einem und sechs Jahren, der Instrumental- und Vokalunterricht sowie das Musizieren in den verschiedenen Ensembles, Bands, Chören und Orchestern. Die Preise für die umfangreiche musikalische Angebotspalette im Kulturhaus Altes Amtsgericht und in etlichen Kitas und Schulen sollen nach Vorschlag des Magistrats um rund drei Prozent erhöht werden. Dadurch kämen Mehreinnahmen in Höhe von circa 20.000 Euro im Jahr zusammen.

Stimmen die Stadtverordneten dem zu, müssen die Kunden ab 1. März 2021 tiefer in die Tasche greifen. Die letzte Preissteigerung gab es im September 2019. „Die zusätzlichen Gelder werden im vollen Umfang den freiberuflichen Musiklehrern zugutekommen und für sie eine Honorarerhöhung von 2,3 Prozent ermöglichen“, begründet Bürgermeister Professor Dr. Jan Werner den angestrebten Schritt. „Wir haben in Langen hochqualifizierte Lehrkräfte. Um das Niveau des Unterrichts zu halten, müssen wir sie jedoch auch angemessen entlohnen. Denn schließlich wird es immer schwieriger, geeignete Lehrerinnen und Lehrer zu finden“, erläutert Erster Stadtrat Stefan Löbig. Die Langener Musikschule ist eine der großen Bildungseinrichtungen in Hessen und der Region. Rund 2.800 kleine und große Musikliebhaber üben dort wöchentlich in 750 Wochenstunden auf allen Instrumenten. Daneben ist die beliebte Einrichtung Kooperationspartner fast aller allgemeinbildenden Schulen, der Kitas, der Kirchen und vieler Vereine. In rund 130 Veranstaltungen im Jahr präsentieren die Schülerinnen und Schüler ihre erarbeiteten musikalischen Leistungen vor Publikum.

Vorgesehen ist, dass beispielsweise der Einzelunterricht von 45 Minuten künftig statt 92 monatlich 95 Euro kostet. Der Obolus für das Bandcoaching erhöht sich von 17 auf 20 Euro. Der Klaviertaler, den alle Klavierschüler für die Nutzung der sehr guten und bestens gepflegten Tasteninstrumente entrichten sollen, wird von einem auf zwei Euro erhöht. Die Zehnerkarte für Erwachsene, mit der die Musikschule auf deren besondere Lebenssituation flexibel eingeht, soll künftig 380 statt 368 Euro kosten. Die gute Nachricht für alle: Bei allen Kursen für Kinder im Vorschulalter - wie die musikalische Früherziehung - bleibt der Preis konstant, das gilt auch für die Mieten der Instrumente. An den Familien- und Sozialermäßigungen will der Magistrat ebenfalls nicht rütteln.

Am Donnerstag, 10. September, entscheidet die Stadtverordnetenversammlung über die Vorlage. Zuvor beraten darüber der Ausschuss für Soziales, Kultur und Sport (Donnerstag, 20. August) und der Haupt- und Finanzausschuss (Donnerstag, 27.August), jeweils ab 20 Uhr im Rathaus.

 

 

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