Museum Altes Rathaus

Tante-Emma-Laden im Museum Altes RathausIm Alten Rathaus, einem 1826/27 errichteten klassizistischen Steinbau, ist die stadtgeschichtliche Sammlung untergebracht. Sie veranschaulicht die Entwicklung Langens von der Vor- und Frühgeschichte bis zum 20. Jahrhundert.

Die Schwerpunkte der Ausstellung liegen bei der Geschichte des Schlosses Wolfsgarten, der wilhelminischen Kaiserzeit, der Weimarer Republik und dem Nationalsozialismus. Daran schließt sich die Darstellung der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung Langens nach 1945 an.

Ein weiterer Bereich widmet sich dem Alltagsleben der Handwerker- und Arbeiterwohngemeinde Langen im 19. Jahrhundert. In diesem Abschnitt sind Berufe wie Maurer, Steinbrecher, Pflasterer und Ziegelhersteller mit zahlreichen Exponaten vertreten. Weiterhin sind ein Bürgermeisterzimmer, ein ehemaliger „Tante-Emma-Laden“ und eine „Ebbelwoi-Stubb“ (Apfelweinstube) zu besichtigen.

 

Im Foyer werden zahlreiche Werke des 1938 in Langen verstorbenen Malers Hermann Bahner (geb. 1867 in Kaiserswerth/Düsseldorf) gezeigt. Bahner studierte an der Düsseldorfer Akademie und lebte seit 1901 in Hessen (Bensheim, Oberursel, Schotten u. a.). Er malte Landschaftsbilder mit Personen- und Tierstaffagen, in Hessen insbesondere Wald- und Ortsansichten.

Museum Altes Rathaus
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Wilhelm-Leuschner-Platz 3
D 63225 Langen
Telefon 06103 9104-75 + 203-401
Telefax 06103 9104-66
E-Mail stadtarchiv@langen.de
Internet http://www.langen.de

 

3. Februar 2012 bis 29. April 2012

 

„Schwein gehabt“ -

Die Geschichte der 1. Langener Schweinerenngemeinschaft

 

Das britische Ascot ist berühmt für seine Pferderennen, Dubai für Kamelrennen – und Langen? Die Stadt war in den 1980er Jahren eine angesagte Adresse für Schweinerennen. Die Ausstellung zeigt das wohl schrägste Kapitel aus dem örtlichen Vereinsleben: Die Geschichte der 1. Langener Schweinerenngemeinschaft, die nicht nur für ausgewiesene Freunde des Borstenviehs einen großen Unterhaltungswert haben dürfte.

 

Zahlreiche Fotos und Objekte sowie ein zwölfminütiger Film über die Rennen und die Namenstaufe des Rennschweins "Julchen vom Sterzbach" erzählen eine Geschichte, wie sie schweinischer nicht sein könnte.

 

Am Freitag, 2., und Mittwoch, 14. März, führen um 19 Uhr die ehemaligen Schweinerenn-Aktivisten Karl-Heinz Dütsch und Klaus Vogl durch die Schau. Darüber hinaus bietet das Museum Bastelstunden und Führungen für Kitas und andere Gruppen an. Anmeldungen nimmt das Stadtarchiv unter der Rufnummer 9104-75 entgegen.

 

Das Neue UT Kino in der Rheinstraße zeigt begleitend zur Ausstellung den beliebten Film „Rennschwein Rudi Rüssel“ als Familienkino Spezial (99 Cent Eintritt pro Person). Der Film basiert auf dem gleichnamigen Kinderbuch des Schriftstellers Uwe Timm. Zu sehen ist er am 11. Februar, 3. März, 31. März und 28. April (immer samstags) um jeweils 14:15 Uhr.

 

 

Ansprechpartner:
Herr Bauch
Telefon 06103 9104-75 
 

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