Neugestaltung der Langener Innenstadt

Die bedeutendste Maßnahme im Stadtumbaugebiet „Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße“ ist die Neugestaltung der Langener Innenstadt mit der Oberen Bahnstraße, dem Lutherplatz und der Romorantin-/ Long Eaton-Anlage. Der Stadtumbau bietet eine vielleicht einmalige Chance, in der Langener Innenstadt städtebauliche Maßnahmen durchzuführen, die ohne Fördermittel nicht bzw. nur sehr schwer möglich wären.

 

Die Aufwertung der Innenstadt ist dringend erforderlich, um Langen in der Konkurrenz zu den anderen Kommunen der Region nachhaltig zu stärken. Dabei hat die Attraktivität des öffentlichen Raumes eine hervorgehobene Bedeutung für den Einzelhandelsstandort der Innenstadt. Gleichzeitig ist die Innenstadt ein wesentlicher Identifikationsfaktor der Langener Bevölkerung mit ihrer Stadt. Nicht zuletzt hängt die zukünftige Bedeutung von Langen als Wohnstandort auch von einem lebenswerten Wohnumfeld und hier insbesondere von einer qualitativ hochwertigen Innenstadt ab.

 

Planungen


Die Neugestaltung der Oberen Bahnstraße, des Lutherplatzes und der Romorantin-/ Long Eaton- Anlage wird in einem zusammenhängenden Planungsverfahren durchgeführt. Mit einem „Ideenwettbewerb“ startet der Planungsprozess, drei Bürogemeinschaften haben unterschiedliche Konzepte entworfen. Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langen wird entscheiden, welches der Konzepte Grundlage für die Ausformung und Konkretisierung der Planungen sein soll.

(Auf dieser Seite finden Sie die Konzeptplanungen sowie die Vorgaben für die Planungen.)

 

Bürgerbeteiligung


Der Bedeutung der Aufgabe angemessen soll die Langener Bürgerschaft umfassend in den anstehenden Planungsprozess einbezogen werden. Die Stadt Langen strebt deshalb eine aktivierende Bürgerbeteiligung an, die weit über den normalen gesetzlichen Rahmen hinausgeht. Ziel ist es, dass sich die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen einbinden können und im weiteren Planungsprozess aktiv an den Planungen mitwirken können.

(Auf dieser Seite finden Sie Informationen zur Auftaktveranstaltung in der Neuen Stadthalle Langen.)

 

Stadtumbaugebiet Stadtmitte/Geschäftszone Bahnstraße
Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langen hat am 05.03.2009 für das Stadtumbaugebiet „Stadtmitte/Geschäftszone Bahnstraße“ ein gebietsbezogenes integriertes Handlungskonzept beschlossen. In dem Handlungskonzept sind die städtebaulichen Entwicklungsziele formuliert und die Stadtumbaumaßnahmen bestimmt, die innerhalb des Programms Stadtumbau in Hessen gefördert werden sollen. Zudem sind weitere Maßnahmen, die zur Sicherung und Stärkung des Versorgungsbereiches führen sollen, in das integrierte Handlungskonzept einbezogen. Das Handlungskonzept war die Grundlage für die förmliche Festlegung des Stadtumbaugebietes als Satzungsgebiet gem. § 171 d BauGB, das durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Langen am 09.07.2009 beschlossen wurde.

 

Die wesentliche Aufgabe des Stadtumbaus im Stadtumbaugebiet „Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße“ liegt in der Sicherung und Stärkung des zentralen Versorgungsbereiches, insbesondere im Einzelhandel. Gleichzeitig ist das Stadtumbaugebiet als Stadtmitte von Langen von herausragender Bedeutung für die nachhaltige Entwicklung der Stadt und insbesondere für die Stadtidentität von Langen.

 


Stadtumbaugebiet „Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße“

 

Integriertes Handlungskonzept für das Stadtumbaugebiet „Stadtmitte/ Geschäftszone Bahnstraße“ (pdf 3,4 MB)   


 

Beteiligungsformen im Stadtumbauprozess

 

 

Die Stadt Langen gibt allen Bürgern und allen Akteuren im Stadtumbaugebiet die Möglichkeit, sich am Stadtumbauprozess zu beteiligen.

 

Um die Bürger aktiv in die Erarbeitung des integrierten Handlungskonzeptes einzubinden, werden zum Stadtumbau Workshops und Bürgerabende durchgeführt.

  

Workshop vom 25.10.2008

 

Mit den Einzelhändlern und Grundstückseigentümern strebt die Stadt Langen eine lokale Partnerschaft in Form einer Geschäftsstraßeninitiative an. Der Versorgungsbereich Bahnstraße kann nachhaltig gestärkt werden, wenn die Einzelhändler und Grundstückseigentümer mit eigenem Engagement am Stadtumbauprozess beteiligen.

 

Auftaktveranstaltung vom 10.09.2008

 

Veranstaltung vom 12.11.2008

 

Veranstaltung vom 13.01.2009

 

 

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